Bücher

Aubrey Powell – Vinyl. Album. Cover. Art. (2017)

Aubrey Powell – Vinyl. Album. Cover. Art.
Verlag: Thames & Hudson, 2017
Autor: Aubrey Powell
Seiten: 320, Hardcover
ISBN: 978-0500519325
Link: Goodreads

Es gab wohl selten ein Designstudio, das sich innerhalb kürzester Zeit einen solch grossen Namen gemacht hat wie Hipgnosis aus England zwischen 1967 und 1984. Kaum eine bekannte Rockband aus dieser Zeit kann nicht mindestens ein Album- oder Single-Cover dieser Schmiede vorweisen – gewisse verdanken den grafischen Künstlern sogar einen Grossteil ihres Vermächtnisses. So wären die Platten von 10cc, Wishbone Ash oder natürlich Pink Floyd wohl nie so auffällig gewesen, wie sie es auch heute immer noch sind. Und mit „Vinyl. Album. Cover. Art.“ erhält man nun endlich die Gelegenheit, das komplette Schaffen von Hignosis in einem Band zu betrachten.

Zusammengestellt und kommentiert von Aubrey Powell, dem einzig überlebenden Gründer des Studios, darf man hier tief in das Schaffen der Meister eintauchen und auf 480 Abbildungen alle Kunstprojekte bestaunen. In schlichtem, aber funktionalem Layout werden nicht nur die Cover aufgelistet, sondern auch aufgeklappte Bilder von Gatefolds, Label der Schallplatten oder Inlays gezeigt. Neugierig und voller Heisshunger auf kunstvolle Gestaltung blättert man von einer Ikone zur anderen – man denke nur an das Prisma von „Dark Side Of The Moon“ oder das geschmolzene Gesicht von Peter Gabriel.

Dieser Musiker hat dem wunderbaren Bildband auch gleich ein Vorwort beigesteuert, verdankt er den Herren Powell, Storm Thorgerson und Peter Christopherson nicht nur einen visuellen Leitfaden in seinem Soloschaffen, sondern auch einen Gegenpol zur progressiven Musik. Denn Vorreiter in der Bildbearbeitung und der Komposition war Hipgnosis immer. Toll, dass man bei „Vinyl. Album. Cover. Art.“ auch noch einen Making-Of-Text und einen kurzen geschichtlichen Überblick erhält. Man blickt also nicht nur erneut auf die Äusserlichkeiten von Led Zeppelin, T. Rex oder Genesis, sondern taucht hinter die Schichten aus Fotografie und Malerei.

Das Buch ist somit nicht nur ein Muss für Sammler von Vinyl, sondern auch eine perfekte Ergänzung des Sachbuchregals und Kulturhistoriker. Und auch wenn das Studio Hipgnosis so heute nicht mehr existiert, ihre Erzeugnisse werden für alle Ewigkeit auf dem Olymp des guten Musik-Designs stehen. Und dank „Vinyl. Album. Cover. Art.“ auch endlich chronologisch und komplett.

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

Nathan Gray – Until The Darkness Takes Us (Buch, 2017)

Nathan Gray – Until The Darkness Takes Us
Verlag: Dark Gospel Transmission, 2017
Autor: Nathan Gray
Seiten: 170, Softcover
ISBN: 978-0692807552
Link: Goodreads

Nathan Gray ist ein weltbekannter Musiker, der vor allem durch seine Band boysetsfire für Furore gesorgt hat. Die bandeigene Mischung aus Hardcore und intimen Texten fand schnell Fans in vielen Ländern – doch gerade gewisse Aussagen von Gray polarisierten auch stark. Er war immer ein Mensch, der sein Innerstes nach aussen kehrte und schon fast missionarisch seine Meinungen kundtat. Als Mitglied der Church Of Satan ist dies natürlich besonders brisant, da es schnell mit religiösem Eifer verglichen wird.

Trotzdem, sein künstlerisches Output mit weiteren Bands wie I AM HERESY oder, ganz neu, dem Nathan Gray Collective, konnte sich immer etwas von diesen Bindungen lösen. Die harten Gitarren und auch die stampfenden Beats übertönten so mache eher peinlichen Textzeilen oder Aussagen. Bei seinem neusten Album „Until The Darkness Takes Us“ liessen sich beim Hören auch viele Sätze in einen anderen Kontext setzen. Doch mit dem begleitend und zeitgleich erschienenen Buch gelingt dies nicht mehr.

„Until The Darkness Takes Us“ ist seine erste Autobiografie, in der er all die genannten Punkte anschneidet – aber auch gleich wieder fallen lässt. Denn das geschriebene Wort zum gleichnamigen Album ist mehr ein Manifest und wirre Gedankensammlung als kohärente Lebensrückschau. Nathan Gray wechselt ziellos zwischen persönlichen Erinnerungen, fundamentalen Überlegungen, Poesie und Zitaten. Das Buch wirkt dabei in keinem Moment wirklich schlüssig oder tiefgründig, vielmehr hatte ich das Empfinden, hier einen schlechten Selbsthilfe-Ratgeber vor mir zu haben. Besonders, wenn man zum hundertsten Mal lesen darf, wie man an sich selber glauben muss und die dunklen Dämonen überwinden soll.

Nathan Gray schafft es auf den knappen 170 Seiten auch nicht, klare Aussagen zu seiner Abkehr vom christlichen Glauben und zu seiner Position bei der „Nicht-Religion“ Church Of Satan zu machen. Einzig die Predigt, schlechte Energie in gute zu verwandeln, füllt hier die Zeilen. Es ist ja toll, wenn sich ein Mensch aus der Dunkelheit lösen und die positiven Seiten im Leben finden kann – aber dies garantiert noch keine gute und spannende Lektüre.

Was in der Musik für mich super funktioniert – wohl auch, weil es da eher metaphorisch und sprachlich zweitrangig geschieht – ist als geschriebenes Wort leider zu platt und aufdringlich. Dazu kommt, dass die Aspekte seiner musikalischen Karriere eher halbherzig eingewebt und abgetan werden und man hier scheinbar immer wieder zu einem Gebet genötigt wird. Da hatte ich mir mehr erhofft, für knallharte Fans wird aber auch diese Veröffentlichung des Mannes eine Offenbarung sein.

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

Bruce Springsteen – Born To Run (2016)

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Bruce Springsteen – Born To Run
Verlag: Simon & Schuster, 2016
Autor: Bruce Springsteen
Seiten: 528, Softcover
ISBN: 9781501141515
Link: Goodreads

„Oh-oh, Baby this town rips the bones from your back / It’s a death trap, it’s a suicide rap / We gotta get out while we’re young / `Cause tramps like us, baby we were born to run“
Für viele ist Bruce Springsteen nicht nur ein Musiker, er ist der Boss und steht über allen anderen im Bereich Rock. Aber für genauso viele ist er auch ein klischeebehafteter Stadion-Kitsch-Zampano, der in seiner Musik immer nur von den einfachen Seiten des amerikanischen Traumes singt. Doch wie so üblich, das Extrem wird der Wahrheit nie gerecht. Springsteen, aus einer ärmlichen Familie stammend und in seinem Leben immer wieder mit psychischen Komplikationen konfrontiert, ist vor allem eines: Bodenständig, ehrlich und zurückhaltend. Seine Autobiographie „Born To Run“ ist somit ein Zeugnis eines Lebens, das viel Kraft in ständiger Betrachtung des eigenen und gemeinsamen Lebens findet.

„You sit around getting older / there’s a joke here somewhere and it’s on me“
In den chronologisch angeordneten Erzählungen findet man nicht nur tiefe Einblicke in seine zwischenmenschlichen Beziehungen, seine Liebe zur Musik und seine eigenen Bühnenerfahrungen – sondern auch immer wieder Selbstzweifel und eine Auseinandersetzung mit den Grundsätzen des Daseins. Bei der Lektüre erstaunt dabei immer wieder, wie sich der Roman eher wie einen Bericht eines Arbeiters als eines millionenschweren Rockstars anfühlt.

„41 shots, cut through the night / You’re kneeling over his body in the vestibule / Praying for his life“
Und gerade deshalb war Bruce Springsteen auch immer so wichtig für die Musikwelt – er stellte sich nie über andere und liess in seinen Liedern die unterdrückten und vergessenen Stimmen der Staaten aufleben. Er bezog dabei immer klar Position gegen Ungerechtigkeit, verurteilte aber niemanden direkt. Genau darum versteht man bis heute viele seiner Songtexte falsch, und genau darum ist „Born To Run“ immer wieder ein Augenöffner.

„Down at the court house they’re ringin‘ the flag down / Long black line of cars snakin‘ slow through town“
Egal ob ein Konzert vor 100’000 Menschen, ein Auftritt in einer spärlich besuchten Bar oder Konversationen mit seinem kranken Vater – Springsteen geht alles stark emotional an. Dies packt Hörer wie Leser gleichermassen und wirkt auch in Buchform zeitlos. Man versteht den Erfolg seiner Alben besser, spürt die harte Arbeit dahinter und fragt sich auch: Was passiert, wenn der Boss keine Musik mehr machen kann? Wer gibt uns dann so selbstlos die Kraft zum Weitermachen? „Born To Run“ ist somit ein fantastisches Buch für alle, die Bruce Springsteen lieben, kennen lernen möchten oder endlich verstehen wollen. Und immerzu eine sehr unterhaltsame Lektüre.

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

Book Challenge 2017 – Alles

Es ist wieder einmal so weit, ein neues Jahr beginnt und somit auch die neuen Vorsätze (Danke an Franzi für die Erinnerung). Im Gegensatz zu 2016 nehme ich mir für meine Lesegewohnheiten aber nicht nur fünf einzelne Bücher vor, sondern wagen ein Experiment:

Jeder kennt den Umstand, den man als Liebhaber des geschriebenen Wortes hat – es liegen immer Unmengen an Romane herum die man seit Jahren lesen sollte. Doch leider gibt es immer noch mehr Schriften, die dazwischen kommen und in dem Moment interessanter erscheinen. Aber damit soll jetzt Schluss sein! Im Jahre 2017 werde ich alle Bücher lesen, die seit Jahren darauf stehen und verstauben, ohne von mir genossen zu werden. Und ja, es sind viele.

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Wie viele es genau sind, möchte ich eigentlich gar nicht wissen – 50 erreicht man bestimmt. Ebenso fehlen auf diesem Bild noch gewisse Sachbücher, die sich in einem anderen Regal zwischen Vinyl und CD verbergen. Doch ich lasse mich nicht bereits im Januar entmutigen, das Jahr ist lange und die Zeit massenhaft vorhanden. Was auch immer passiert, ich versuche nun all diese Bücher zu verschlingen und geniessen, bevor ich mir neue kaufe oder ausleihe.

Besonders zu erwähnen wären vielleicht „2666“ von Roberto Bolano – sein letzter Roman und ein über 1000 Seiten langes Monster. Dann hätten wir die ersten Bände des Scheibenwelten-Zyklus von Terry Pratchett, endlich die komplette Anhalter-Saga von Douglas Adams oder diverse Sachbücher zur Musik und deren Wirkung. Das Lesejahr 2017 wird also weder langweilig noch einseitig – nur muss ich mir wohl verbieten, vor dem Sommer jemals eine Buchhandlung zu betreten. Leider wird dies bereits im März fehlschlagen, da bei einem Aufenthalt in London das Geschäft „Foyles“ einfach besucht werden muss!

Wie auch immer, geniesst eure Bücher, eure Stunden mit vielen Buchstaben und das Durchforsten eurer Regale nach alten „Leichen“.

Und folgt mir doch auf Goodreads.

Patti Smith – Just Kids (2010)

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Patti Smith – Just Kids
Verlag: Bloomsbury, 2010
Autorin: Patti Smith
Seiten: 306, Softcover
ISBN: 9780747568766
Link: Goodreads

Romantik – ein Zustand und eine Vorstellung, die so manche Erlebnisse, Wünsche und Jahre schöner erscheinen lässt als sie wirklich waren / sind. Trotzdem, wenn Patti Smith in „Just Kids“ von ihrer Jugend, ihren künstlerischen Gehversuchen und ihrer nicht immer einfachen Beziehung zu Robert Mapplethorpe schreibt, dann wünscht man sich mehrmals in das New York City der vergangenen Jahrzehnte zurück. Man möchte die Poesie der Armut spüren – wie man sich mit wenigen Cents und Dollars über Wasser hält, man möchte von der Abenteuerlust gepackt werden und mit wenigen Mitteln Kunst erschaffen. Man möchte Patti als beste Freundin in der Gruppe halten und die Welt umgestalten.

Es ist viel dem grossen Talent von Patti Smith zu verdanken, dass diese Biographie nicht zu einer Selbstlobhudelei und verklärten Sichtweise auf alte Zeiten verkommt. Die Künstlerin nimmt eine neue Position als Schriftstellerin ein und betrachtet ihre Beziehung zu Robert aus einer Perspektive, die man so sonst nur bei Romanen antrifft. „Just Kids“ ist keine lose Kette aus Erinnerungen, es ist ein wunderschönes Buch über die menschliche Sehnsucht nach kreativer Befreiung, Loslösung von den Zwängen und dem schwierigsten Zustand der Welt – gegenseitiges Vertrauen und Liebe. Mit genialer Sprache, perfekt gezeichneten Momenten und vielen alten Fotografien lebt die Vergangenheit neu auf.

Primär geht es bei „Just Kids“ nicht darum, wie Patti Smith eine weltbekannte und prägende Musikerin wurde. Es geht um ihre tief reichende Beziehung zum Fotografen Robert Mapplethorpe, um ihre Ängste und Probleme, um das Leben wie es früher war. Man kommt mit diesem Buch Patti extrem nahe und fühlt sich stark mit ihr verbunden. „Just Kids“ ist ein wunderschönes, mitreissendes und perfekt geschriebenes Buch. Romantik hin oder her, hier verschmelzen alle Lebenspunkte zu einem wichtigen und wunderbaren Erlebnis. Auch Schmerz und Tod sind wichtige Bestandteile, doch alles ist aushaltbar, da Patti am Ende die Versöhnung findet. Hoffentlich geht es uns allen auch so.

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Great Lost Albums – Billingham, Quantick, Waites, Sherez (2014)

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Mark Billingham, David Quantick, Martyn Waites, Stav Sherez – Great Lost Albums
Verlag: Sphere, 2014
Autoren: Mark Billingham, David Quantick, Martyn Waites, Stav Sherez
Seiten: 288, Hardcover
ISBN: 9780751557060
Link: Goodreads

50 Jahre Rock und Pop, wer erinnert sich da nicht an die vielen grossen Künstler und ihre legendäre Alben? Hoffentlich stehen auch alle davon bei euch im Plattenregal. Viel spannender wird es aber, wenn man die bekannten Pfade verlässt und sich auf die Suche nach vergessenen Liedern und Kreationen macht, die nie die Geschäfte erreicht haben. Mark Billingham und seine Kollegen haben in minutiöser Arbeit und während vieler Jahre Kuriositäten und verschollene Platten ausgegraben, die man in dieser Form nie kaufen können wird. Darunter befindet sich unter anderem die Kollaboration von Michael Jackson und Madonna, das IKEA-Album von Coldplay oder das Weihnachtsalbum von Kraftwerk.

Wer jetzt bereits verwundert den Kopf schüttelt liegt richtig: Alle Alben, die in „Great Lost Albums“ vorgestellt und beschrieben werden, sind erfunden. Versteckt hinter Falschaussagen und erdichteten Plattenkritiken darf man mit diesem Buch in Parallelwelten abtauchen, in denen scheinbar alle bekannten Musiker und Bands völlig den Verstand verloren haben. Denn warum sonst sollten U2 ein Lied von Kim Jong-Un singen lassen, Rod Stewart seinen langweiligen Alltag vertonen, Rick Rubin die Atemgeräusche von Johnny Cash als Musik deklarieren oder Queen ein Konzeptalbum über Optiker veropern?

Und genau da ist auch die Kritik anzusetzen. Denn obwohl diese Sammlung von kuriosen Hirngespinsten Spass macht und sich besonders als kurze Lektüre zwischendurch eignet, verlieren sich die Autoren mit der Zeit doch etwas im Absurden. Sicherlich, viele Marotten und Eigenheiten von Künstlern und Stilrichtungen werden sarkastisch entlarvt und auf die Spitze getrieben, mehr als Klamauk ist es aber oft nicht. Gewinner sind besonders die Leser, welche sich mit den Biografien der beschriebenen Musikern und Bands auskennen und somit auch kleine Seitenhiebe sofort erkennen. Für Gelegenheitshörer erschliessen sich wohl zu wenige Pointen. Somit ist „Great Lost Albums“ also genau was es ausstrahlt: Ein netter Humormoment zwischen zu ernsten Alben uns Liedern.

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Kim Gordon – Girl In A Band (2015)

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Kim Gordon – Girl In A Band
Verlag: Dey Street Books, 2015
Autor: Kim Gordon
Seiten: 273, Hardcover
ISBN: 9780062295897
Link: Goodreads

“The only really good performance is the one where you make yourself vulnerable, while pushing beyond your familiar comfort zone.”

Tja, eigentlich hat Kim Gordon damit ja sehr wohl Recht – doch leider nahm sie sich die Worte für ihre Biografie zu wenig zu Herzen. Denn „Girl In A Band“ ist kein „Just Kids“ oder „Porcelain“, sondern eher eine etwas wirre Kette aus einzelnen Situationen und Gedanken. Die ehemalige Bassistin von Sonic Youth nimmt mit diesem Buch die Gelegenheit wahr, ihre Geschichte und ihre Sicht der Dinge in der Band, als Frau von Thurston Moore und Künstlerin in Amerika aufzuzeigen. Zu Beginn gelingt dies ganz gut, doch leider verliert das Buch immer mehr die Kohärenz und somit die Berechtigung.

Denn obwohl Kim Gordon viele Worte über ihre Kindheit, ihr Umfeld und ihre ersten Versuche als Musikerin verliert, weiss sie der späteren Phasen in ihrem Leben um so weniger beizufügen. Sicherlich wurde schon mehr als genug Papier mit Texten über die Noise-Rocker Sonic Youth bedruckt, doch eine direkte Einsicht ist immer spannender als der Blick von aussen. Kim beschränkt sich aber darauf, einzelne Lieder und Momente anzuschneiden. Was dabei etwas sauer aufstösst, sind die konstanten Angriffe und Hiebe gegen Kolleginnen und Kollegen, ihren Ex-Mann und alle Personen, die ihr vor das Gesicht laufen. Wenn ich missmutige Sprüche über andere Menschen hören will, dann lästere ich selber. So etwas brauche ich nicht in einem Buch.

Dieser Umstand wirft leider etwas viel Schatten auf die Seiten von „Girl In A Band“, somit legt man das Buch am Ende mit stark gemischten Gefühlen zur Seite. Irgendwie wäre die Lust da, noch mehr zu dieser vielseitigen und talentierten Person zu erfahren – leider hegt man nun aber auch eine gewisse Abneigung gegen Kim Gordon. Immerhin ist die Frau ehrlich und verstellt sich nicht, doch eine runde Biografie ist dies auf keinen Fall geworden. Das Ende ist zu schnell da, die Lücken zwischen den Kapiteln zu gross. Man lässt hier besser die Musik sprechen, und davon gibt es ja genügend unter der Mitwirkung von Frau Gordon.

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Moby – Porcelain A Memoir (2016)

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Moby – Porcelain  A Memoir
Verlag: Faber & Faber, 2016
Autor: Moby
Seiten: 416, Paperback
ISBN: 9780571321483
Link: Goodreads

Moby liebt unsere Welt, und ich liebe Moby. Schon seit Jahren begleitet mich seine Musik in meinem Leben, durch schwierige und einfache Zeiten. Aber nicht nur klanglich begeistert mich der Mann, nein – auch seine Einstellungen zu komplexen Themen und die Ehrlichkeit seines Auftretens sind wunderbar sympathisch und erstrebenswert. Er schafft es, sperrige Dinge wie Religion, Ernährung, Politik und Ruhm unter einen Hut zu bringen – ohne sich dabei selber aus den Augen zu verlieren.

Doch nicht immer gelang ihm dies so perfekt, wie es heute den Anschein macht. In den 90er-Jahren war sein Leben ein schwieriger Spiessrutenlauf zwischen Raves, bröckelnden Beziehungen und dem Wunsch, endlich bekannt zu werden. Mit „Porcelain“ lädt uns Moby nun ein, in die Anfänge seiner wundersamen Karriere einzutauchen. Der Musiker bleibt als Autor immer unglaublich ehrlich, selbstironisch und direkt. Er betrachtet seine wilden und auch schlimmen Jahre mit gesundem Abstand und einem herrlichen Humor. Sicherlich schocken gewisse Erkenntnisse – so verlor sich der Künstler nach der Veröffentlichung seines Debüts leider im Alkoholrausch, seine Mutter starb früh an Krebs, die Liebe lässt immer auf sich warten – alles in allem ist das Buch aber eine wunderbar vergnügliche Angelegenheit. Die Wortwahl und Art der Beschreibungen lässt einen schmunzeln oder sogar laut herauslachen, Moby offenbart hier ungeahnte Qualitäten als Wortdichter. Seine Ahnen hätten die wohlige Freude.

Biografien von Musikern gibt es unzählige, doch mit „Porcelain“ hat Moby etwas vorgelegt, das man nur selten antrifft. Ein direktes und offenes Abbild einer Zeit, die viele andere Musiker wohl beschönigt vergessen würden. Aber nicht hier, denn Fehler und Fehlentscheidungen formen einen Menschen schliesslich zu dem, was er heute ist. Bei Moby ist es ganz klar eine faszinierende und starke Persönlichkeit voller interessanter Ansichten und Gedanken. Nicht immer ohne Widerspruch, nicht immer ganz korrekt – darin aber umso menschlicher und identifizierbar. Schade endet das Buch kurz vor der Fertigstellung seines dritten Albums „Play“ – vielleicht aber folgt ja einmal eine Fortsetzung. Jetzt aber auf zum nächsten Rave!

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Blackstage – Fotografie von Roman Gaigg

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Blackstage
Verlag: Eigenveröffentlichung
Seiten: 200, Softcover
Link: Roman Gaigg

Bildbände über Musiker und Konzerte gibt es viele, doch „Blackstage“ von Roman Gaigg hebt sich auf mehrere Arten von dieser Flut ab. Es handelt sich um ein Projekt voller Herz und zeigt das Kulturlokal KiFF in Aarau aus einer neuen Perspektive. Veröffentlicht via Crowdfunding zum 25. Jubiläum und am grossen Fest offiziell eingeweiht, besticht der Fotoband durch seine wunderbare Verarbeitung und Präsentation. Gerne nimmt man das Buch in die Hände und lässt sich nach Aarau transportieren – in eine Welt voller Leidenschaft und Energie.

„Blackstage“ gönnt sich zwei Teile und konzentriert sich zuerst auf die Nebensächlichkeiten – nämlich was rund um ein Konzert hinter den Türen des KiFF passiert. Durch Gaiggs Linse dürfen wir die Backstageräume betreten und wie ein geheimer Gast herumschleichen. Mit verschobenem Fokus und einer heimlich wirkenden Betrachtungsweise weicht man dem wilden Treiben auf den Bühnen aus. Man will nicht entdeckt werden, dem Schaffen aber doch beiwohnen. Interessant, wie atmosphärisch anders die Bilder wirken. Keine Spur von der rohen Energie der Konzerte, mehr Ernsthaftigkeit und Konzentration – und trotzdem fesselnd und voller Geheimnisse.

Wer seinen Spaziergang durch das KiFF beendet, der landet im zweiten Teil von „Blackstage“ und darf nun die Musiker ganz aus der Nähe betrachten. Roman Gaigg hat viele Künstler vor ihren Auftritten im Portrait festgehalten und in schwarz-weissen Bildern eine tolle Rückschau erschaffen. Die Gedanken und Anspannungen der Musiker werden fast greifbar, die Vorfreude tröpfelt vom Papier. Erstaunlich ist nur, wie wenig Frauen sich auf den Seiten tummeln – die Musikszene wird leider immer noch stark von männlichen Künstlern bestimmt. Umso mehr Spass macht es aber, die Bilder durchzuschauen und daraus ein Quiz zu machen. Wie viele Leute erkennt man, welche Gruppen hat man selber im KiFF erlebt?

Mit kurzer Einleitung, einem Index und dem hübsch schwarzen Einband ist „Blackstage“ ein formvollendetes und hübsches Buch für den Platz neben dem Plattenregal. Ein Aarauer Produkt für die ganze Schweiz, eine wunderbare Ergänzung der Festaktivitäten und ein Zeugnis von Gaiggs Talent. Mit diesem Fotobuch macht kein Liebhaber der Musikszene etwas falsch.

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Der dunkle Turm – Abschluss Stephen King Projekt 2016

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Erstaunlich schnell ging dies nun! Für den Vorsatz, alle acht Bände des „The Dark Tower“ Zyklus von Stephen King zu lesen, benötigte nur vier Monate. Diese Tage und Wochen zogen sich leider manchmal schier unendlich in die Länge, denn diese Romane stellten sich als mühsam und widerspenstig heraus. Was zuerst nach einem lockeren Lesevergnügen aussah, endete in einer mittleren Katastrophe. Schade, ich hatte mir mehr erhofft. Doch Fantasy scheint auch als Genremix und von King geschrieben nicht mein Ding zu sein. Doch genaueres lest ihr unten.

Gesamtkritik
„The Dark Tower“ ist als Zahlenspiel mehr als beeindruckend: Acht – teils überlange – Romane, geschrieben zwischen 1977 und 2011. Somit eine Jahrzehnte und Generationen überspannende Saga, alles aus dem Kopf des Horror-Meisters Stephen King. Von allen Seiten her liest man lobende Worte, Hollywood versucht sich 2017 an einer Verfilmung. Lange schon wollte ich diese Bücher selber austesten und mir das Epos zu Gemüte führen. Doch hoppla, so genial ist alles ja gar nicht.

Obwohl King besonders am Anfang überzeugende Arbeit leistet und eine faszinierende Welt erschafft, zerfällt diese jedoch schnell wieder. Der Stilmix zwischen Fantasy, Western, Horror und Sci-Fi ist zuerst frisch, dann verzettelt. Positiv ist wieder einmal anzumerken, dass King seine Charaktere perfekt beschreiben und zum Leben erwecken kann. Viele dürfen auch eine spannende Entwicklung durchmachen, so wird Roland vom Helden zur verzweifelten Nebenfigur und der Junkie Eddie wird zu einem waschechten Heroen. Lieder gibt es auch hier immer wieder Ausfälle, besonders die Figur von Susannah fand ich oft nervig. Und dieses Gefühl zieht sich durch alle Aspekte von „The Dark Tower“. King wollte zu viel, verlor sich in all seinen Einfällen und Geschichten und versuchte am Ende verkrampft alles in die geplanten Bahnen zu lenken. Somit wirken die Geschichten zu forciert, zu steif – und der Kniff, die Figur des Stephen King einzuführen ist einfach nur peinlich. Sicherlich, das Auftreten des Autors in seinem eigenen Werk ist kein neuer Trick, doch selten wurde es so schlecht ausgeführt wie hier.

Als Gesamtwerk gesehen ist „The Dark Tower“ somit von Unstimmigkeiten, Leerläufe, langweiligen Nebenschauplätzen und Löcher durchzogen. Was zuerst flott und spass zu lesen ist, wird mühsam und arbeitsintensiv. Freunde der Fantasy und ausschweifenden Erzählweise finden bestimmt viel Freude an dieser Saga, für mich war es doch zu ziellos.

Durchschnittliche Bewertung: 2.63 von 5 Punkte.


Einzelkritiken

Band 1: The Gunslinger
(2013) Der erste Band des Epos von Stephen King, eine faszinierende Mischung aus Horror, Fantasy und Sci-Fi. Sprachlich an gewissen Stellen noch nicht so gewandt wie bei seinen späteren Büchern, die Geschichte aber packt und stellt dem Leser viele Fragen. Die Antworten liefert der Band nicht, dafür Lust bald mit dem zweiten Teil weiter zu machen.
(2016) Auch beim zweiten Mal lesen macht der erste Teil der „The Dark Tower“-Saga immer noch Spass. Erstaunlich wie einfach und kurz King hier eine gesamte Welt und viele Figuren zeichnet, ohne hunderte von Seiten zu füllen. Diese Fähigkeit scheint er später etwas verloren zu haben. Auch macht die Mischung aus Horror, Western, Fantasy und Sci-Fi sehr viel Spass. Natürlich ist man am Ende ratlos, aber man weiss ja, dass noch viele Seiten folgen werden.
4 von 5

Band 2: The Drawing Of The Three
Im zweiten Teil von „The Dark Tower“ leitet King seine Geschichte ein Stück weit vom Fantasy-Horror weg und entspinnt mit „The Drawing Of The Three“ ein harter Krimi. Roland versucht verletzt und krank seine drei Helfer aus verschiedenen Zeitzonen unserer Welt zu ziehen. Mehr passiert eigentlich nicht, aber es ist dem Talent des Autors zu verdanken, dass dieser Inhalt ausreicht um 450 spannende Seiten zu füllen.
Dank den wunderbar beschriebenen Charakteren, den geschickten Zusammenhängen und vielen neuen Fragen macht auch der zweite Teil viel Spass. Das Buch ist zwar weniger mystisch, wirkt aber runder. Auch wenn es nur wie eine Überleitung zu den wichtigen Teilen wirkt.
4 von 5

Band 3: The Waste Lands
„The Waste Lands“, seines Zeichens der dritte Band in der The Dark Tower Saga von Stephen King, ist ein Meilenstein. Gunslinger Roland hat seine Helfer beisammen, die Gruppe reist durch die wilde Landschaften und landet in der zerstörten Stadt Lud. Natürlich lauern an jeder Ecke Gefahren.
Sprachlich wunderbar und im Aufbau bis zum letzten Wort durchdacht, hat King hiermit eines seiner besten Bücher geschrieben. Es treibt nicht nur die Saga vorwärts, sondern präsentiert tolle Charaktere und eine überbordende Fantasie. Sicherlich funktioniert der Roman nur wirklich in der Reihe, strahlt da aber über alle hinaus.
5 von 5

Band 4: Wizard And Glass
Stephen King war leider noch selten ein Meister der Kürze, somit gerät auch die Reihe um den dunklen Turm im vierten Band endgültig in den Strudel der hunderten von Seiten. „Wizard And Glass“ taucht dabei tief in die Vergangenheit von Roland ab und erzählt eine Abenteuergeschichte um Raub, Liebe und Hexerei.
King lässt das Buch leider stark zu einem Western verkommen und verliert etwas von der spannenden Stilrichtung. Somit hatte ich Mühe den Roman als fesselnd zu empfinden, weder Genre noch Geschichte faszinieren mich. Viel lieber hätte ich erfahren, was das Ka-Tet nun alles erlebt. Die Herkunft und Kindheit von Roland wäre auch als Schatten und Mysterium passend gewesen. Das Buch ist für mich der bisherige Tiefpunkt in der Saga, kann am Ende mit der Oz-Parabel aber wieder punkten.
3 von 5

Band 5: Wolves Of The Calla
So langsam nervt mich King mit seinem dunklen Turm endgültig. Anstatt die interessante und vielschichtige Hauptgeschichte voran zu treiben, verliert er sich im fünften Band der Reihe in langweiligen und zähen Nebenfiguren und Randereignissen. Das bisher längste Buch der Saga ist nicht nur schwach erzählt, sondern auch sprachlich oft nervig. So werden Phrasen und Kunstwörter bis zum Erbrechen wiederholt. Ebenfalls ist es nicht faszinierend sondern stümperhaft, scheinbar wichtige Details wie die Zahl 19 auf fast jeder Seite zu erwähnen und in das Buch einzubringen. Natürlich ist es faszinierend, dass er nun „Salem’s Lot“ und somit seine sonstige Romanwelten in die Geschichte einflechtet und dazu unsere Realität plötzlich im Buch erscheinen lässt. Doch diese wenigen positiven Aspekte gehen unter der Last der tausenden von Wörtern über doofe Bewohner von Calla und ihren hirnrissigen Dialekt unter. Es ist immer ein sehr schlechtes Zeichen, wenn man fast ein komplettes Buch überspringen könnte und trotzdem von der Geschichte nichts wichtiges verpasst.
2 von 5

Band 6: Song Of Susannah
You write true. I say f*ck ya.
Dieses Buch ist so schlecht, dass eine Veröffentlichung wohl nur geschah, weil der Autor Stephen King heisst. „The Dark Tower“ verkommt langsam zu einer mühsamen Pflichtübung, die Geschichte verläuft wackelig auf Bahnen, die vor Jahrzehnten zu Recht gelegt wurden und nun ohne Kompromisse begangen werden. So ist es einfach nur billig und zum Fremdschämen, wenn King sich als handelnde Figur ins Geschehen einbringt, mit Mina plötzlich aus dem Nichts eine neue Persönlichkeit von Susannah herbeizaubert, den verdammten Dialekt seitenweise ausschlachtet und konstant von der Nummer 19 schreibt. Ja, ich habe es begriffen: Die Nummer ist wichtig, Ka und Ka-Tet sind zentrale Elemente. Aber dies muss nicht alle fünf Seiten wiederholt werden, und man darf eine Geschichte auch mal anpassen oder umschreiben. Diese Saga wird immer verwirrender, sinnloser und zäher – ein Buch, das nur ermüdet – auch weil King scheinbar seine eigenen Rätsel nicht beantworten kann oder gar wieder vergessen hat.
2 von 5

Band 7: The Dark Tower
Da sind wir nun also, am Ende der Reise und vor dem dunklen Turm. Und was bleibt? Ein bitteres Gefühl, ein entnervter Zustand und die typischen Stephen King Krankheiten. Doch beginnen wir von vorne:
Was bei „The Gunslinger“ als kurzweiliger Genremix begann, der auf wenigen Seiten eine faszinierende Magie entfaltete, verlor sich immer mehr in sinnleeren Nebengeschichten und ewig langen Texten über nichts. King versuchte krampfhaft, mit „The Dark Tower“ ein Epos auf die Beine zu stellen, das alles in den Schatten stellen sollte. Leider zeigt es vor allem seine Schwächen als Autor auf.
Der abschliessende Band „The Dark Tower“ ist somit wiederum viel zu lange geraten, beantwortet entscheidende Fragen nicht, hält sich mit Nebensächlichkeiten und neuen (langweiligen) Figuren auf, versucht erneut, den Autor selber als Charakter hoch zu halten und zerfällt am Ende dann komplett. Gewisse Passagen machen zwar wieder viel Spass, als Ganzes funktioniert das Buch aber nicht wirklich. Die Geschichte nervt, wird – durch verkrampft festgelegte Punkte – unübersichtlich und wirr und schliesst die Saga überschnell und plump ab.
Schade, diese Reise war es für mich nicht wert beschritten zu werden.
3 von 5

Band 8: The Wind Through The Keyhole
Wenn Stephen King noch etwas zu sagen hat, dann macht er es auch richtig – in Buchform und ausgearbeitet. Somit serviert der Autor uns allen mit diesem Roman noch eine letzte Episode aus der Saga des dunklen Turms. Eingepasst zwischen Band 4 und 5 vermochte das Buch meine Aufmerksamkeit nur wenige Seiten zu tragen. Dabei hätte man den Inhalt so viel passender präsentieren können.
Das Hauptproblem besteht darin, dass King in diesem Buch drei Geschichten ineinander verschachtelt, und diese somit minderwertig aufstellt. Der Roman gaukelt uns vor, weitere spannende Abenteuer von Roland und seinem Ka-Tet zu erzählen, dies dient aber auf wenigen Seiten nur dazu, eine Geschichte aus Rolands Kindheit zu präsentieren. Doch auch diese Erzählung wird nach wenigen Seiten unterbrochen und man kämpft sich durch über 160 Seiten, bestehend aus einer komplett irrelevanten und mediokren Sage. Das trägt nichts zur Geschichte des dunklen Turms bei, noch ist dieses Märchen besonders interessant. Die Leselust verging mir somit sehr schnell.
Wieso hat King diese Kurzgeschichten nicht losgelöst gesammelt und dann als „Weitere Geschichten und Sagen aus der Welt des dunklen Turms“ präsentiert? Das wäre ehrlicher gewesen und hätte keine falschen Hoffnungen geweckt. Somit ist dieses Buch eigentlich überflüssig und vergreift sich sogar teilweise in der Charakterisierung gewisser Figuren. Schade lieber Stephen, vielleicht ist Mid-World doch keine Umgebung für dich.
Ein Punkt scheint vielleicht ungerechtfertig für den Inhalt und Schreibstil – doch das Buch hat mich von Anfang bis Ende nur enttäuscht und nie Lesespass generiert. So etwas unter dem Banner „The Dark Tower“ zu publizieren ist eine Frechheit.
1 von 5

Danke und tschüss. Stephen King wird nun für einige Zeit im Regal liegen gelassen, Fantasy wohl für immer. Autsch. Auf den Film freu ich mich, wegen den Schauspielern, trotzdem.
Und wie erging es euch so?