Media Monday #246

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Die Mitte des Monats ist erreicht, doch ein Ende bei den Lückentexten vom Medienjournal ist nicht abzusehen. Gut so.

1. Meine größte Passion ist ja zurzeit die Mitarbeit bei ArtNoir, dem Online-Musikmagazin. Dank dieser Plattform erhalte ich nicht nur Zugang zu vielen neuen Alben und tollen Konzerten, sondern lerne immer wieder neue und super Menschen kennen. Die Musik beschränkt sich somit nicht mehr nur auf den eigenen Konsum, sondern viel stärker auf den Austausch und die Weitergabe der Emotionen. Und bald kommt etwas Tolles auf euch zu, seid gespannt.

2. Gerade „Cooked“ finde ich ja ungemein faszinierend, weil Netflix hier nicht einfach eine weitere Dokumentationsserie über das Kochen produziert hat, sondern einen sehr tiefen Blick in Ernährung allgemein bietet. Michael Pollan untersucht Essen und Nahrungsmittel anhand der vier Elemente und scheut dabei auch nicht vor politischer Kritik zurück. Hier lernt man keine neuen Rezepte, sondern was es heisst, sich als Mensch zu ernähren.

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3. Die Saga „The Dark Tower“ hat mich dahingehend enttäuscht, dass Autor Stephen King ab dem vierten Band der Reihe sich völlig in unnötigen Nebengeschichten, langweiligen Wiederholungen und schlechter Sprache verliert. Momentan hadere ich mit „Wolves Of The Calla“ und bin dabei in das Schema des Querlesens abgedriftet. Hoffentlich steigert sich die Qualität bei den übrigen zwei Büchern wieder, auch wenn die Würze wohl nie mehr in der Kürze liegt.

4. Ein erstes Highlight im noch jungen Jahr war für mich aus filmtechnischer Sicht der Besuch des FIFF (Festival International de Films de Fribourg). Obwohl meine Freundin und ich nur einen Tag in der Stadt verweilten und uns zwei Filme zu Gemüte führten, war die Präsentation und das Thema „Frau“ wunderbar. Besonders eindrücklich war der Dokumentarfilm „He Named Me Malala“, über die junge Aktivistin Malala Yousafzai aus Pakistan. Ihr Kampf für Schulbildung für alle Mädchen auf dieser Welt ist faszinierend und mitreissend. Was für eine intelligente und gütige Person.

5. Will Arnett hat bis jetzt eine vielversprechende Karriere hingelegt, schließlich überzeugte er als wunderbar doofer Magier in „Arrested Development“, als Batman in „The Lego Movie“ und jetzt auch als Chip in seiner eigenen Serie „Flaked“. Dabei mischt er die Themen und Stimmung von „Bojack Horseman“ mit der Sonne von Venice Beach. Diesen Humor mag ich sehr. Und Arnetts Stimme sowieso!

6. Wenn Zeit/Geld kein Problem wäre(n), wäre es ja mein Traum, die Welt noch viel mehr zu erkunden. Städte und Länder zu bereisen, über die ich bisher nur gelesen habe, dazu meinen Blog weiterführen und die Musik in diesen Gebieten erforschen. Vielleicht sollte ich mir dazu ein Reisebüro als Sponsor suchen. Oder einfach eine Band auf ihrer Tour begleiten.

7. Zuletzt habe ich „99 Homes“ gesehen und das war überraschend gut, weil der Film das Thema der Immobilienkrise in den USA aus einer interessanten Perspektive zeigt. Und dank Michael Shannon und Andrew Garfield zwei wunderbare Hauptdarsteller auffährt. Ein Film der wohl bei allen unter dem Radar vorbeizog.

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7 Kommentare

  1. Michael Shannon? Count me in 😀

    Irgendwie hab ich die letzten 2 Monate voll verpasst was Serien angeht, und am Wochenende sass ich am PC und dachte nur „- musst du gucken….oh, das auch. Und das. uuuuund das da!“. Ich brauch Urlaub oder irgendwas mit Episoden zu je 20 Minuten, dann klappts auf der Zugfahrt.

  2. Ist der Film mit Michael Shannon gerade auf Netflix oder im Kino?

    Ich mochte „Cooked“ auch total. Vielleicht werde ich auch mal zur Käsenonne. ^^ Die Episode über Fleisch fand ich aber ein bisschen gemein. Musste zum Ausgleich meine Spaghetti Bolognese essen.
    Ich habe letzens die desert island discs von Stephen King gehört und musste bei seiner Musikauswahl hin und wieder lachen.

    Will Arnett ist für mich für immer MacGruber.

  3. Reisen würde ich auch sehr gerne viel mehr. Das war auch meine Antwort. Wenn nur mehr Zeit und Geld dafür da wäre. Ich habe ständig das Gefühl ich würde etwas wichtiges verpassen. 😦

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