Media Monday #235

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Zum letzten Mal in diesem Jahr, ein gefüllter Medienrückblick. Hier findet ihr alle Mitmachende beim Medienjournal.

1. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk dieses Jahr wie immer: Die freien Tage, die Zeit mit lieben Menschen, die tausenden von Franken die sie mir bezahlen müssen. Muahahaha.. Nicht? Och..

2. Von Peter Gabriel würde ich in 2016 ja gerne mehr hören, denn seit unendlich langen Jahren ist sein nächstes Album angekündigt. Doch wie immer bei diesem Künstler dauert alles etwas länger. Die ersten Ideen wurden nach viel Aufwand und Energie scheinbar komplett über den Haufen geworfen. Was jetzt genau kommt, weiss nur der Meister selber. Infos zu „I/O“ gibt es bei Wikipedia.

3. Für die letzten Tage des Jahres habe ich mir vorgenommen, meine Netflix-Liste etwas abzuarbeiten. Wobei meine ersten Griffe in die Kiste älterer Filme eher unglücklich waren. „Demolition Man“ hat seinen Reiz und den Anspruch über die Jahre komplett verloren. Vieles an diesem Actioner ist heutzutage einfach nur noch lächerlich.

„Doberman“ ist, wie man es sich von solchen Französischen Produktionen gewohnt ist, total überzeichnet und aufgeregt. Die Geschichte ist doof, die Schauspieler nervös und die Kameraführung extrem verspielt. Aber irgendwie geht es am Schluss dann doch auf, der Film ist amüsant.

4. Mein persönliches Highlight (in medialer Hinsicht) war 2015 „Mad Max Fury Road“ mit seinem handgemachten Wahnsinn und Steven Wilson mit seiner wunderschönen Buch-Edition von „Hand. Cannot. Erase“. Denn bei diesem edlen Set wird nicht nur das Artwork des Albums erweitert, die Geschichte hinter den Songs erhält eine viel grössere Tiefe. Zusätzlich liegen dem Buch noch Karten und Briefe bei.

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5. Wohingegen ich 2015 auf lieblose Präsentation gewisser Alben getrost hätte verzichten können, denn für mich sind Cover, Gestaltung und Verpackung ein wichtiger Bestandteil von neuen Platten. Gerade im Bereich des Vinyl ist es schade, wenn sich Labels zu Billigvarianten ohne Download oder Einleger hinreissen lassen. Besonders, da diese Platten meist nicht weniger kosten als aufwändige Pressungen von Indie-Labels.

6. Dinner for One habe ich in meinem Leben einmal geschaut, und das hat dann auch gereicht. Ich fand dieses Kultfilmchen weder sonderlich unterhaltsam noch mitreissend. Und wieso sollte ich immer in der Neujahrsnacht vor einem Bildschirm sitzen? Da gibt es bessere Möglicheiten die letzten Stunden im Jahr zu verbringen.

7. Zuletzt habe ich „Star Wars Episode 7“ ein zweites Mal im Kino angeschaut und das war wunderbar, weil der Film in 2D noch viel angenehmer und hübscher aussieht. Die Geschichte blieb spannend, die Machart immer noch extrem beeindruckend. Abrams ist es wahrlich gelungen, die Sternensaga für eine neue Generation wiederzubeleben. Hach, so toll, Episode 8 kann gar nicht schnell genug ankommen.

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6 Kommentare

        1. Stimmt, allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich kein TV schaue und somit die Werbungen nicht kenne. Aber diese wirklich coolen Songs gibt es nicht mehr.

        2. Ahaha, ich sehe Werbung auch nur noch im Kino. Aber auch da gibt es kaum Jingles. Da vermisst man doch ein paar schmissige Melodien, die es erträglich machen, gerade zum kaufen verführt zu werden:

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