Media Monday #217

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Erneut der Fragebogen vom Medienjournal.

1. „Between“ auf Netflix musste ich abbrechen, denn die Serie weiss der alten Geschichte „mysteriöse Todesfälle in Kleinstadt, Regierung beschliesst Quarantäne, Bewohner auf sich alleine gestellt“ nichts neues hinzuzufügen. Schlimmer noch: Die Handlung besteht nur aus Klischees, unlogischen Entwicklungen und nervigen Charakteren. Gespielt wird das ganze noch schlechter und obwohl die Staffel nur sechs Folgen hat, musste ich nach zwei aufgeben.

Die Figuren sehen auf diesem Promobild schon belämmert aus.

Between-series

2. Wenn ich doch nur bedeutend mehr Zeit hätte, dann würde ich meine komplette Plattensammlung mal nach alphabetischer Reihenfolge durchhören. Und wenn es noch ein paar zusätzliche Jahre gäbe, dann würde ich meine Watch-List auf Netflix abarbeiten (nur ca. 150 Filme und Serien drauf), all die Bücher lesen die im Regal verstauben und endlich die Weltreise antreten.

3. Die Synchronstimme von praktisch allen Sprechern finde ich unerträglich, da ich mir Filme und TV-Serien nur in den Originalsprachen anschaue. Eine Synchronisation verfälscht für mich das Produkt und Endresultat, genau wie es eine Photokopie eines Gemäldes tut. Zu viel Information über den Schauspieler geht verloren, zu viel Wirkung und Stimmung.

4. Fragt man mich nach meiner/meinem derzeitigen LieblingsdarstellerIn würde ich gerne mit Philip Seymour Hoffman antworten, doch dieser geniale und wunderbare Schauspieler hat unsere Welt viel zu früh verlassen. Trotzdem, sein Schaffen wird für immer strahlen und so manche Darstellung der Zukunft übertreffen.

Bei den Frauen haben es mir zurzeit unter anderem Jennifer Lawrence angetan, die sich aber leider oft in etwas dürftigen Filmen verliert. „The Hunger Games“ beispielsweise wird durch ihre Präsenz klar aufgewertet, ihre Interpretation von Mystique in den neuen X-Men Filmen ist wunderbar vielschichtig. Aber gerade in den kleineren Filmen wie „Winter’s Bone“ oder „Silver Lining Playbook“ brilliert sie. Und sie sieht umwerfend aus!

5. Die Vorlage zu „x“ hat mir mal überhaupt nicht gefallen, obwohl x
Da fällt mir im Moment nicht viel dazu ein. Gilt die Romanversion von „The Drop – Bargeld“ von Dennis Lehane? Eigentlich hat er das Buch nach dem Drehbuch geschrieben, also die Textversion theoretisch erweitert. Doch dies ist ziemlich misslungen, spürt man im gesamten Roman doch die Herkunft der Zeilen und ihre unpassende Form für ein Buch. Schade, denn der Autor ist sonst wunderbar.

6. Wenn das deutsche Fernsehen versucht, amerikanische TV-Formate zu adaptieren, geht das selten gut. Bestes Beispiel kann ich leider keines nennen, da ich weder ein TV-Empfang besitze, noch deutsche Adaptionen anschaue. Wohl besser so anstatt leider?

7. Zuletzt habe ich „Brooklyn Nine-Nine“ gestartet und das war eigentlich ganz unterhaltsam, weil die Figuren hier wahrlich überspitzt und wahnsinnig dargestellt werden. Nach einer Folge kann ich noch nicht viel dazu sagen, aber das Ensemble scheint sich wunderbar zu ergänzen. Witzig, dass in der ersten Folge die klassische Weise gewählt wurde um alle Charaktere vorzustellen: Die Truppe erhält einen neuen Boss, diesem müssen natürlich alle Personen erklärt werden. Irgendwie sehr Neunziger oder?

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7 Kommentare

  1. Ahaha, die Frisuren auf dem Promobild. Oh je.

    Meine Watchlist umfasst derzeit 224 Sachen auf Netflix. Und dann noch Amazon. Und ich will das unbedingt alles schaffen.

    Du hqst mein Lieblingsgif aus Silver linings genommen. ♥

    1. Na die Frisuren in Kombination mit den Gesichtsausdrücken. Wunderbar.

      Oha, da bin ich froh, doch schon vieles auf Netflix geschaut zu haben, bevor es Netflix gab. Aber ich glaube an dich, du kannst es! Loos!
      Und ich bin froh, habe ich Amazon nicht. 😉

      Jaa, wenn ich sie schon übersexualisiere mit dem „American Hustle“ GIF, dann wenigstens ein knuffiges aus SLP. ^^

      Die Polizeiserie ist wohl echt gelungen. Und dank den kurzen Episoden ein wunderbarer Lückenfüller.

  2. „Brooklyn Nine-Nine“ ist großartig! Die erste Episode sagt noch nicht so viel aus, doch ich war nach ein paar Folgen überzeugt. Sehr lustig und ein tolles Ensemble! Hatte viel Spaß damit… 🙂

  3. „Brooklyn Nine-Nine“ erfährt ja derzeit mächtig Zuspruch! Da freut man sich doch gleich noch ein stück weit mehr, es endlich in Angriff zu nehmen.

    Jennifer Lawrence geht immer, auch wenn mich gerade „Winter’s Bone“ ziemlich enttäuscht hat. Aber ihre ausgestrahlte Bodenständigkeit war bemerkenswert. Das muss man dem Film lassen. Und ihr ja sowieso.

    1. Lustigerweise hatte ich, bis vor einer Woche, noch nie etwas von dieser Serie gehört. Aber Netflix sei dank, schaut man sich ja spontan auch mal Dinge an, über die man nichts weiss.

      Echt? Ich fand den Film ziemlich beeindruckend, auch wenn sehr langsam und ruhig.

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