Wanda

Wanda – Niente (2017)

„Weiter, weiter“ eröffnet das dritte Album der Wiener Schlager-Schmuddel-Popper – und versucht damit den Elan der bisherigen Veröffentlichungen mitzureissen. Das ist eigentlich gar nicht so schwierig, haben Wanda in den letzten Jahren schliesslich zu Recht riesige Erfolge gefeiert und ihre leichtfüssigen Lieder mit schwermütigen Texten durch halb Europa getragen. Nun soll also der Hattrick komplettiert werden, doch irgendwie ist auf „Niente“ etwas der Wurm drin. Oder klingt bloss langsam der Rausch ab?

An der Grundformel hat die junge Band um Sänger Michael Marco Fitzthum (der auch hier wieder lasziv, leidend und augenzwinkernd seine Worte in unsere Ohren legt) nichts gross geändert. Gitarre und Orgel kreieren lockere Melodien, die Rhythmussektion festigt alles mit geradlinigen aber doch tanzbaren Takten, dazu ein paar Streicher. Wanda haben ihre Nische gefunden und graben darin weiterhin nach Diamanten – wie „0043“ oder „Schottenring“. Was aber „Niente“ anders macht: Es legt sich nicht mehr mit dir in der dunklen Gasse an.

Während auf „Amore“ und „Bussi“ noch der Dreck regierte, die dunklen aber erotischen Sprüche, dann sind hier die Versöhnung und die Umarmung vorrangig. Wanda zelebrieren plötzlich die angenehmen Erinnerungen und vergessen in ihren Songs die reizvollen Schönheitsflecken. Somit ist „Niente“ zwar weiterhin ein Lausbub, der genau weiss, mit was für Hooks er uns packen kann, wird aber immer im Schatten seiner älteren Bruder stehen.

Anspieltipps:
0043, Schottenring, Ich sterbe

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

Live: Wanda, Volkshaus Zürich, 16-02-17

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Wanda
Support: Kent Coda
Mittwoch 17. Februar 2016
Volkshaus, Zürich

Ausverkauft, vollgepfercht und in ausgelassener Stimmung – wenn Wien nach Zürich kommt, dann kennt man keine Grenzen mehr. Das Leben schränkt schliesslich zur Genüge ein, immer diese Regeln und Umgangsformen die man einhalten muss. Dabei leidet man doch oft unter der Liebe, dem Tag danach und all den Vorstellungen anderer Menschen. Sind doch alle gleich verrückt und verloren. Teil einer Jugendbewegung? Nein danke, wir feiern Amore und unsere Melancholie in der Flasche. Wir tanzen auf den zerbrochenen Träumen und stürzen uns in das nächste Abenteuer.

Und wie gefeiert wurde. Wanda, die Indie-Rock Sensation aus Österreich hat auch bei uns eingeschlagen und landet Erfolg um Erfolg. Die Tour zum neusten Album „Bussi“ machte bereits 2015 in Zürich Halt, für alle Glücklosen folgte nun ein zweiter Auftritt im grösseren Volkshaus – selbstverständlich wieder ausverkauft. Bereits ab der ersten gespielten Note war im Publikum ein Tumult, es wurde getanzt, gesungen und gelacht. Kein Wunder, denn die Lieder von Wanda sind eingängig, schelmisch und schmuddelig. Dank den wunderbaren Texten auf Wienerisch kann man lauthals mitgröhlen und fühlt sich direkt angesprochen. Ob man nun Schnaps trinkt, auf den Gassen wankt oder fremde Städte mit Liebe besucht – hier sind wir alle im gleichen Boot und geben bestimmt nicht auf.

Auch musikalisch versprühen Wanda eine unwiderstehliche Mischung aus Rock, vergangen Tugenden und modernen Weltsichten. Es wurde oft geschrieben, dass dies wohl eine der letzten, definitiven Rock-Bands sein wird. Eine Aussage, die man auch nach dem schweisstreibenden Auftritt in Zürich nur unterstreichen kann. Sänger Michael Marco Fitzthum kam in weissem Anzug auf die Bühne, nur um sich bald immer mehr zu entkleiden und dann ein Bad in der Menge zu wagen. Eine Rampensau die gerne Mal Feuer im Publikum holt, und dann im Saal eine Zigarette anzündet. Dies veranlasste auch das Publikum die Regeln zu brechen, der Nebel von der Bühne mischte sich mit Rauch. Ein Unterton, wie die Orgel zwischen den Gitarren, wie der Schmutz zwischen den Küssen. Ein Erfolgserlebnis vom ersten bis zum letzten Klang, Wanda sind grossartig.

Erstaunlich gut waren auch Kent Coda, die den Abend im türkischen Stil einleiteten. Aus Köln stammend, brachte das Trio hitzige Rhythmen und gesangliche Abenteuer in das Volkshaus. Für einmal war das Gebäude nicht in der Schweiz, sondern in der Türkei angesiedelt. Und als die Band dann noch „Bologna“ vom Hauptact coverte, liessen alle Zuschauer die Hände in die Luft gleiten und waren bereits jetzt in der Glückseeligkeit angekommen.

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Wanda – Bussi (2015)

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Wanda – Bussi
Label: Vertigo, 2015
Format: Doppel-Vinyl im Gatefold, 7inch, Kleber, Karten
Links: Discogs, Band
Genre: Indie, Rock’n’Roll, Schlager

Nach dem Sex wird gekuschelt und es gibt verträumte Küsse. So spielt es sich zumindest meist in der Realität ab, wieso also nicht auch bei der Musik? Die österreichische Sensation Wanda aus Wien erzeugt mit ihrem zweiten Album nämlich nun genau diese Wirkung. Das Debüt „Amore“ war Ende 2014 eine Explosion im Bereich des schunkelnden Indierock und liess so manchen Hörer errötet und verschwitzt zurück. Umso erfreulicher und erstaunlicher, dass nun mit „Bussi“ bereits neues Material auf dem Plattenteller landet. Also, Zigaretten anzünden und heraus mit dem Schmäh.

Das Album ist in seiner Form wie eine direkte Fortsetzung der letzten Veröffentlichung. Die Gruppe hat am Klangbild und der Präsentation nichts gross verändert, allerdings kommen die Songs nicht mehr ganz so ungestüm daher. Voller Verlangen nach wie vor, aber die Musiker konnten sich etwas beruhigen. Toll ist, dass die plakative und direkte Art beibehalten wurde. Wanda nehmen kein Blatt vor den Mund und singen Sätze wie „Alkohol macht süchtig / Macht mich krank / Der Priester sagt mir ‚Bück dich, / stell dir vor wir sind am Strand'“. Wer getraut sich dies sonst noch, wenn er solche Massen bewegt und begeistert? Wobei natürlich zu sagen ist, dass der Schmutz und die Schmuddligkeit schon immer wichtiger Bestandteil der Wiener waren. Egal ob es nun ums Saufen geht, um Sex oder andere Dinge, die Herzschmerzen vergessen lassen, mögliche Doppeldeutigkeiten sind oft eigentlich eindeutig. Nachdenken muss der Hörer nicht stark, darf sich aber umso mehr die Seele aus dem Leib singen. Und immer wieder an „Amore“ denken, was gerne zitiert und mit Referenzen bedacht wird. Genau so wundervoll simpel hält sich die Instrumentierung. Lied um Lied präsentieren sich die Melodien als hibbelige Mischung aus Rock, Indie und Schlager. Gitarre und Orgel geben die Stimmung vor, Schlagzeug und Bass rumpeln hinten nach. Verziert wird alles mit viel Chorgesang, Parolen und dem grossartigen Wiener Dialekt. Für manche wohl ein Hassgrund, für mich immer ein Moment zum Jubeln.

Wanda ist eine Musikgruppe der Art, die es eigentlich nicht mehr gibt. Ein neues Album folgt nach weniger als einem Jahr, sie sind ähnlich in Stimmung und Klang, aber schaffen es trotzdem eine Erweiterung zu sein. Und obwohl die Dichte der offensichtlichen Hits bei „Bussi“ etwas abgenommen hat, das Album ist in der Gesamtwirkung umso geschlossener und homogener. Somit wäre „Bussi“ auch mit „Amore“ zu einem Doppelalbum kombinierbar, die Leber verdankt aber den getrennten Konsum. Aber warum diesen Text lesen, wenn man auch hören und trinken kann?

Anspieltipps:
1, 2, 3, 4, Alarm!, Das Wär Schön

Wanda – Amore (2014)

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Wanda – Amore
Label: Problembär Records, 2015
Format: Vinyl mit Download
Links: Discogs, Band
Genre: Indie, Pop

In der Popwelt hat es ja Tradition, dass in regelmässigen Abständen aus dem Nichts eine Band auftaucht und plötzlich unheimlich grosse Erfolge einfahren kann. Wieso dies genau passiert – oder warum genau diesen Musikern – ist meist nicht nachvollziehbar. Bei dem Wiener Wunder Wanda allerdings ist schnell klar, wieso die Jungs von Publikum und Presse bejubelt werden und seit 2014 einen Rekord um den anderen knacken. Und nun ist „Amore“ auch endlich in meiner Sammlung gelandet.

Dem Zauber von Wanda zu verfallen ist ganz einfach, bestechen ihre Lieder doch durch eine extreme Attraktivität und Eingängigkeit. Indie und Pop geben sich die Hand und tanzen gemeinsam durch die Wiener Strassen. Beim absolut grossartigen „Kairo Downtown“ rollt der Bass und das Stück steigt mit dem Rock’n’Roll ins Bett. Die Gruppe weiss genau, wie eine Strophe und ein Refrain zu klingen haben, wie Übergänge funktionieren und wie man einzelne Schlagwörter skandieren muss. Verschobene Ausrufe, witzige Texte und natürlich der Wiener Dialekt. Obwohl dies für viele wohl das einzige Argument gegen Wanda darstellt, empfinde ich ihren Ausdruck als total charmant. Wie auch immer, ihre Aussagen sind genauso wichtig wie die Verpackung. „Amore“ nimmt den Ausgang schon im Titel weg, geht es schliesslich in jedem Stück um die Liebe und all ihre Probleme und Komplikationen. Verlassenheit, frische Beziehung, aussichtsloses Verliebtsein, betrunkene Stunden, tanzende Minuten und immer eine Zigarette im Mund. Das passt perfekt zum schmuddeligen Gefühl, dass konstant hinter den Takten lauert. Die Band klingt dabei nie erzwungen, sondern echt. Allgemein, Wanda stellen sich unbewusst als Sprachrohr der momentanen 25-30-jährigen Menschen in unseren Gefilden hin. Es lauert die Orientierungslosigkeit und das Dahinleben ohne Ziel. Und Schnaps ist genau so wichtig wie die letzte Beziehung. Doch solange man solche Freunde wie diese Band an seiner Seite hat, stimmt auch die Aussicht auf den Tod am Geburtsort nicht traurig. Zwischen Geburt, Leere und Tod lauern noch genügend Fragen und Probleme, es wird nicht langweilig.

Mit „Amore“ haben sich Wanda gleich zu Beginn ihrer Karriere den Meilenstein gelegt. Die Band ist wichtig und aktuell, was danach noch kommen soll, kann niemand sagen und ist zugleich auch egal. Denn wer Lieder wie „Schickt Mir Die Post“ oder „Luzia“ aus dem Ärmel schüttelt, hat jedes Kompliment verdient, egal was noch kommt. Ein Muss für alle.

Anspieltipps:
Bologna, Kario Downtown, Stehengelassene Weinflaschen

Live: Open Air St.Gallen, Sittertobel, 15-06-25 bis 28

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Open Air St.Gallen
Donnerstag 25.06. bis Sonntag 28.06.2015
Sittertobel, St.Gallen

Der Start in den Sommer erfolgt bei mir seit Jahren meist dann, wenn ich die ersten Festivals besucht habe. Musik, Freunde, Bier und Sonne, eine Gleichung die auch in der Schweiz für die schönste Jahreszeit steht. Trotz moderaten Wetteraussichten und meist nassen Böden ist es immer wieder toll, mit tausenden von Menschen Musiker und Bands zu feiern und das Leben zu begiessen. Darum wagte ich mich dieses Jahr zum dritten Mal ins Sittertobel um dem renommierten Open Air St.Gallen einen Besuch abzustatten. Obwohl sich bereits am ersten Abend kleine Bedenken äusserten (schräger Boden unter dem Zelt, schlechte Hygiene, viel Alkohol, mein fortschreitendes Alter), wurden es vier wunderbare Tage voller witziger Momente und tanzbaren Konzerten. Der Regen hielt sich brav zurück, der Brand in unmittelbarer Nähe zu unserem Zelt wanderte glücklicherweise nicht weiter.

Egal ob Weltstars oder frisch im Geschäft, das Line Up deckte die gesamte Bandbreite ab. Dabei waren es aber meist die kleineren Gruppen, welche begeisterten und als Sieger der Herzen davon schritten. Besonders gross waren Wanda am Sonntagmittag. Ihre schmuddlige und keck gespielte Mischung aus Indie und Traditionspop wird dank dem Wiener Dialekt und den grossartigen Texten veredelt. Dass sich der Sänger fast konstant eine Zigarette anzündete und den Schnaps besang, verstärkte die positive Wirkung nur. Erstaunlich auch, dass sich im Publikum viele textfeste Zuschauer blicken liessen. Dieses Kunststück gelang am Tag zuvor bei Trümmer zwar nicht, aber die Leute liessen sich trotzdem von der Band aus Hamburg mitreissen. Musikalisch im wilden Alternative angesiedelt, störten sich manche an der speziellen Stimme des Sängers. Mir gefiel es, auch weil die Jungs sehr sympathisch auftraten. Nur aus der Ferne hörten wir The Mirror Trap, schienen aber ziemlich gut zu sein.

Mit Wolfman durften auch tolle Menschen aus Zürich die Meute begeistern, die Band weiss immer noch mit ihren langsamen Liedern im Fahrwasser von The XX zu gefallen. Weitere heimische Acts liessen sich vor allem im Hip-Hop verorten, und waren darum nicht meine Baustelle. Stress oder Lo & Leduc kann ich langsam nicht mehr hören, was aber vor allem an der Übersättigung durch Radio und Konzertdichte liegt, als an ihrer Musik. Kadebostany überschnitt sich leider stark mit einem anderen Konzert, ich glänzte darum mit Abwesenheit. Der enge Zeitplan war leider oft ein Grund, wieso ich Musiker auslassen musste. Durch das enge Gelände und die Menschenmassen bewegt man sich oft sehr langsam, und irgendwann muss noch Essen und Bier geholt werden. Priorisieren war angesagt, und da gewannen bei mir meist die grossen Acts, was sich aber meist als richtige Entscheidung herausstellte.

Marteria liess die Zuschauer toben, das ganze Sittertobel sprang auf und ab. Sogar ein kurzer Einschub mit Liedern von Marsimoto konnte man geniessen, wirklich genial waren aber Lieder wie „Bengalischer Tiger“ oder „Welt der Wunder“. Der Funken sprang nicht nur früh über, sondern bewirkte das Zünden von Pyrofakeln und Feuerwerk im Publikum. So wild war es bei Placebo zwar nicht, dafür zeigte die Band eine gewaltige Leistung. Zu sechst (!) erschienen die Engländer auf der Bühne und spielten ihre bekannten Hits in neuem Gewand. Düster, laut und mit einer Wall of Sound mähten sie die Feierstimmung um. Das Konzert blieb noch lange im Kopf und auch die tolle Lichtshow überzeugte. Mehr Show als Gehalt war leider das Duo The Chemical Brothers. Ich mag ihre Musik zwar sehr, doch die Künstler scheinen immer noch in der Zeit des Big Beat festzustecken. Mit langen und zähen Steigerungen, wenigen Höhepunkten und einem veraltet erscheinenden Klang spielten sie gegen Laser, Licht und Video an. Da dachte sich Noel Gallagher „weniger ist mehr“ und kam auf die Bühne, spielte seine Lieder mit den High Flying Birds und ging wieder. Sogar Oasis-Fans kamen auf ihre Kosten, „Champagne Supernova“, „Whatever“ und „Don’t Look Back In Anger“ liessen tausend Stimmen mitsingen. Ein wunderbares Konzert voller guter Musik und hübsch unaufgeregten Momenten.

Für mehr Schweiss sorgten da Rise Against, die ihren Hardcore voller Inbrunst und mit viel Talent präsentierten. Das Konzert wäre grossartig gewesen, ein Gewinn für alle, doch leider machte die schlechte Abmischung fast alles kaputt. Gitarren und Gesang liessen sich oft nur erahnen, bei der hochmelodischen Musik der Band ist dies ein Albtraum. Immerhin sind die Musiker grundsympathisch, setzen sich für Minderheiten ein und sollten viel mehr gehört werden. Ebenfalls sehr sympathisch war Fink, der mit seiner Band und seinen längeren Alternative-Folk-Slow-Rock Lieder für viel Emotion und Jubel in der Sternenbühne sorgte. Grossartiges Songwriting, tolle Musiker, ein Glanzmoment. Eine Atmosphäre die auch Frank Turner & The Sleeping Souls verdient hätten, doch am Donnerstagabend waren viele Besucher noch nicht bereit für Euphorie. Die Hymnen von Turner eignen sich aber hervorragend um mit wildfremden Menschen zu singen und das Bier in die Luft zu strecken.

Weniger gut gefielen mir die Amerikaner The Glitch Mob mit ihrem übertriebenen Techno, die sehr überheblichen Royal Blood (trotz gelungener Musik) und die eher langweiligen Folker Mighty Oaks. Dass am Tag danach mit Kodaline nochmals eine Gruppe auftrat, die wie eine Kopie klang, sagt wohl vieles zum aktuellen Überfluss dieser Musikart. Das Open Air St.Gallen war aber wieder einmal eine wunderbare Reise in ein Land voller Musik, Partystimmung und vergessenen Konventionen des Alltags. Vier Tage sind zwar doch langsam etwas zu viel für meinen Körper, am Sonntagabend war ich dann aber doch traurig, wie schnell das Festival zu Ende ging. Mit einem grossartigen Line-Up, einer perfekten Organisation und vielen Überraschungen zeugte die Veranstaltung zum wiederholten Male von Können und Liebe. Wer ist nächstes Jahr dabei? Im Hotelzimmer?

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