Blanck Mass

Best Of 2017 – Der Rückblick

Erstaunlich wie ein Musikjahr so viele extrem gute Scheiben in sich tragen kann, aber dann doch wenige Highlights, die alles überstrahlen. Oder bin ich einfach zu gesättigt? Wie auch immer, 2017 war nebst vielen toten Legenden und noch nicht ganz durchgebackenen Neulingen wieder zwölf Monate voller Ereignisse und Melodien.

Während sich die Menschen in vielen Teilen der Erde nicht nur auf die Köpfe hauen, sondern sich immer mehr grundlos hassen, habe ich als Schweizer mich im Wohlstand und grosser Sicherheit wähnen können. Somit war die Mitarbeit bei Artnoir dadurch geprägt, dass ich nicht nur immer tiefer in die Kulissen der Schweizer Szene eintauchen konnte, sondern viele neue Platten und Lieder entdecken durfte. Ob Ambient zwischen Leere und Frequenzstörungen, Rock mit Liebe oder schmutzigen Fingern, Metal mit Popkleid oder Pechbad, Electro mit Glitzerschuhen oder Schattenzeichnungen oder Pop mit arabischem Reiz oder grosser Retroaktivität – dabei war alles.

Schön auch zu sehen, dass die heimische Szene immer weiter erstarkt und dank gewissen Personen und Labels (Czar Of Cricket in Basel, Radicalis in Basel, Irascible in Zürich, AuGeil in Frauenfeld etc.) wahrlich aufblüht. Es macht schliesslich immer noch mehr Freude zu sehen, dass auch wenige Kilometer neben dem eigenen Wohnort fantastische Kompositionen erzaubert werden. Da vergisst man schnell, dass nicht weit von uns Flüchtlinge an geschlossenen Grenzen sterben, Länder sich selbst immer weiter in den Abgrund befördern und die Gerechtigkeit immer mehr am Reichtum zerbricht.

Vielleicht war es genau darum wichtig, dass uns Nick Cave mit seinem kolossalen Auftritt in Zürich im November wieder vor Augen hielt, wie klein, unwichtig und zerbrechlich wir Menschen alleine doch sind. Warum also sollten wir uns gegenseitig nichts gönnen, alles was wir nicht kennen gefährlich finden und Probleme nicht mehr lösen wollen? NO RACISM, NO HOMOPHOBIA, NO SEXISM, NO VIOLENCE, NO CLOSED MINDS, NO BAD VIBES, NO EXCUSES; SPEAK UP, STAND UP!

Und hier noch die Listen, für Leute, die nicht länger als einen Blick pro Abend Zeit finden.

Top 10 – Alben International
1. Blanck Mass – World Eater
Harter Techno, laute Tracks, zerstörende Ambientwelten – eine extreme Wucht!
2. Steven Wilson – To The Bone
Der Meister des Prog kann halt auch Art-Pop in Perfektion, dies zeigt sein neuster Streich.
3. The Hirsch Effekt – Eskapist
Dieses Trio aus Deutschland hat mich noch nie enttäuscht, das bleibt auch mit diesem Monster aus Math-Core-Metal-Wahnsinn so.
4. John Maus – Screen Memories
Endlich ist er wieder da und zelebriert den Barock-Pop auf beste Weise. Anders als alle.
5. Noga Erez – Off The Radar
Sie ist jung, mutig, frech und politisch – genau wie ihre Songs in mitreissendem Electronica-Dance-Pop.
6. Brand New – Science Fiction
Eine letzte Rückkehr der fantastischen Post-Hardcore-Recken, mit viel Emotion und Diversität.
7. Heat – Overnight
New Wave und Post-Punk aus Australien, diese Band erinnert an Midnight Oil und übertrumpft alle Vorbilder.
8. Melanie De Biasio – Lilies
Singer-Songwriter trifft auf Jazz, Stimmenkünstlerin auf geniale Kompositionen. Zum Träumen.
9. Perfume Genius – No Shape
So abwechslungsreich und tiefgründig ist selten ein Musiker, „No Shape“ für Perfume Genius aber sogar noch eine Steigerung.
10. Ulver – The Assassination Of Julius Caesar
Und wieder klingen sie komplett anders, jetzt mit viel Beats und treibenden Songs. Yeah!

Top 10 – Alben National
1. I Made You A Tape – Proud And Young
Bern ist immer wieder für Überraschungen gut, wie auch mit dieser Band und Platte. Emotional und intensiv.
2. Hermann – Hermann
Wer braucht schon Menschen, wenn er einen Computer haben kann? Obwohl, ohne Musiker würden die genialen Texten fehlen.
3. Egopusher – Blood Red
Geige und Schlagzeug, dazu eine Prise Techno und viel Erfindergeist. Egopusher brillieren mit ihrem ersten Album.
4. Autisti – Autisti
Lauter, härter, schneller! Die “Supergruppe” aus Emilie Zoé und Louis Jucker detoniert wie eine Bombe.
5. Neo Noire – Element
Der Grunge ist zurück und lebt nun in Basel, inklusive der alten Intensität und Spielfreude.
6. We Invented Paris – Catastrophe
Keine Katastrophe, sondern ein Kaleidoskop an Pop. Jeder Song ein Hit, jeder Refrain die pure Lust.
7. Null + Void – Cryosleep
Zuerst nach NYC auswandern, dann mit Grössen der Musikszene ein perfektes Wave / Techno-Album schreiben – hat geklappt.
8. Groombridge – Der Specht
Mal verkopft, mal laut, mal direkt und immer mit tausenden von Ideen. Dieser Specht darf gerne klopfen.
9. Mama Jefferson – Best Of 
Die erste EP gleich als „Best Of“ betiteln? Ja, diese energetische und junge Band darf das. Rock’n’geil!
10. When Icarus Falls – Resilience
Ihr Post-Rock bringt mit Metal-Einflüsse alle Köpfe zum Schmelzen – ob aus Wachs oder nicht.

Top 10 – Konzerte
1. Nick Cave & The Bad Seeds – Hallenstadion Zürich, 12.11.2017
Wir sterben alle alleine, doch mit Herrn Cave leiden wir zumindest wunderschön gemeinsam.
2. Underworld – Alexandra Palace London, 17.03.2017
Das legendäre Duo in seiner Heimat, mit gewaltiger Show und noch besserem Konzert.
3. Anna Von Hausswolff – Bad Bonn Düdingen, 25.04.2017
Eine kleine Frau mit einer extremen Soundwucht! Perfekt, um diese Erde zu verlassen.
4. The Flaming Lips – Volkshaus Zürich, 31.01.2017
Verrückter geht es kaum an einem “Rock”-Konzert – aber hinter Konfetti, Einhörnern und Glitzer steckt viel Seele.
5. Swans – Salzhaus Winterthur, 19.10.2017
Der grosse Abschluss einer grossen Band, mit extremer Lautstärke und brachialer Darbietung.
6. U2 – Arena Amsterdam, 30.07.2017

Die Geburtstagsfeier zu „The Joshua Tree“ wird dank Überraschungen und genialer Stimmung zu einer perfekten Party.
7. Max Richter / Nicolas Jaar – Montreux Jazz Festival, 30.06.2017
Wunderschön, leise und dann doch extrem treibend. Zwei Musiker, zwei Welten, eine grandiose Nacht.
8. Yasmine Hamdan – Moods Zürich, 13.10.2017
Ihr Arabic-Pop ist nicht nur modern und voller Erzählungen, sondern auch live betörend.
9. Xiu Xiu – Dachstock Bern, 09.05.2017
Egal wie fest du dich selbst hasst, nach diesem Konzert war die Welt doch wieder angenehmer. Wenn auch total kaputt.
10. Schnellertollermeier – Match & Fuse Zürich, 29.09.2017
Jazz auf harten Drogen? Dieses Trio spielte alle anderen Bands an diesem Festival an die Wand und liess mich nur staunen.

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

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Blanck Mass – World Eater (2017)

Blanck Mass – World Eater
Label: Sacred Bones, 2017
Format: Download
Links: Discogs, Künstler
Genre: Techno, IDM

Wer nach dem zweiten und sehr heftig tobenden Album „Dumb Flesh“ gehofft hatte, DJ Benjamin John Power kehre mit seinem neusten Werk wieder stärker zu den Ambient-Wurzeln zurück, der wird hier wundervoll vor den Kopf gestossen. Denn auch „World Eater“, die dritte Scheibe unter dem Namen Blanck Mass, ist vor allem laut und gnadenlos – hier gibt es keine sanfte Klangwolken aus Synthie-Flächen, hier gibt es Glasscherben in die Augen und glühendes Metall in die Gehörgänge. Weiter entfernt vom Auftritt an der olympischen Zeremonie in London 2012 mit „Sundowner“ war der Künstler wohl nie.

Aber das ist auch gut so, denn wenn Blanck Mass mit Tracks wie dem kolossalen Neunminüter „Rhesus Negative“ aus dem Schatten springt, kann man nur jubeln. So wild und hart war Techno selten – und trotzdem machen diese Momente extrem Spass. Trockene Industrial-Beats treffen auf heftigst verzerrte und übersteuerte Frequenzen, Liebhaber von IDM werden hellhörig. Wenn sich dann noch hymnische Melodien und geschriene Zeilen dazu gesellen, ist das elektronische Musikglück perfekt. All dies kostet zwar Energie und Ausdauer, belohnt aber umso stärker.

Dank einer guten Hand für einen reizvollen Spannungsbogen leitet uns Blanck Mass mit Geschick durch die sieben Stücke auf „World Eater“. Und bei Kompositionen wie „Please“ dürfen sogar die einzelnen Spuren sanft umhergleiten – man landet doch wieder etwas beim Ambient. Hier bedeutet dies aber nicht Tiefenentspannung, sondern emotionales Aufatmen und Neuorientieren. Denn alsbald ist man wieder bei den brüllenden Ausbrüchen wie in „The Rat“ und explodiert schier vor klanglicher Wucht. Besser gibt es lärmigen Techno wohl nirgends sonst.

Anspieltipps:
Rhesus Negative, The Rat, Minnesota / Eas Fors / Naked

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

Live: A-Synth Fest, Grabenhalle St.Gallen, 16-10-01

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A-Synth Fest
Bands: Pye Corner Audio, Blanck Mass, Group A, Ventil
Samstag 01. Oktober 2016
Grabenhalle, St. Gallen

Über Umwege zum Ziel: Eigentlich kein Problem, da man das Resultat für sich sprechen lässt. So ist bei mir ein Kurztrip nach München Schuld, dass ich an diesem Samstag in St. Gallen die Grabenhalle und das A-Synth Fest besucht habe. Denn endlich bot sich die Gelegenheit, den Künstler Blanck Mass in der Schweiz zu bestaunen. In Deutschland verzauberte er mich mit seinen Ambientwelten, in der Ostschweiz drückte er die Gehirnmasse mit seinem harten Techno aus dem Kopf. Dies leider vor einem fast leeren Raum – aber als weiterer Glanzpunkt eines höchst interessanten Abends voller Exkursionen in die Scheibenwelten der elektronischen Musik.

Das jährlich stattfindende, 2-tägige Fest widmet sich einer bunten Mischung aus kuriosen und abgedrifteten Gewächsen der digitalen und analogen Synth-Musik. Am zweiten Abend in der Halle für nonprofitable Kunst kam man somit in den Genuss einer Fragerunde mit Bruno von Mittageisen (Schweizer Dark Wave-Pioniere), diversen DJ-Auftritten und Livekonzerten, die sich wohl bei nicht wenigen für immer in der Erinnerung festgebrannt haben. Die Musik war nie einfach, der Anspruch teilweise sehr hoch, aber genau dies machte aus den Stunden eine lohnenswerte Erfahrung. Denn wer liess sich zuletzt die Hirnrinde von zwei japanischen Frauen an Knöpfchen und Geigenbogen verschieben? Mit einer industriellen Mischung aus elektronischem Noise und grummelnden Beats bestätigten sie das Klischee der verrückten Asiaten.

Da waren Ventil aus Österreich fast geradlinig – ihre Musik liess sich aber während vielen Minuten zu hypnotischen Steigerungen aus vielfältigen Schlagzeugmustern, Gitarrenschreien und Keyboardspritzern heranwachsen. Das war Musik der grossen Schule, untermalt mit stilvollen Visuals. Wer sich zuvor beim DJ-Set von Ghost Box noch etwas Sorgen um die Dramatik der Klänge gemacht hatte, fand hier eine wahrlich geniale Erleichterung. Pulsierend bot die Gruppe eine Spannung wie im Krimi. Benjamin John Power alias die eine Hälfte von Fuck Buttons alias Blanck Mass spielte viel eher mit der Kreissäge. Er ebnete mit seinen Tracks zwischen Techno aus den Stahlöfen und Ambient der Wasserplaneten für Pye Corner Audio den Weg. Geschickt mixte er seine beiden Alben zu einem Set voller atmosphärischer Höhepunkte.

Klar war man danach etwas erschlagen, doch bot der letzte Act mit seinen cineastischen Techno- und House-Schichten für Entspannung auf tanzbare Weise. Nur leider passierte als dies vor viel zu wenigen Leuten, und in den späten Stunden war die Grabenhalle schier leer. Ein Missstand, den man sich nach diesen Erlebnissen nicht wirklich erklären kann. Denn das A-Synth Fest war 2016 eine fulminante Feier der andersartigen Kunst in der Musik – ein Denkmal für den Untergrund und die offenen Geister. Nächstes Jahr kommt ihr einfach alle mit.

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Blanck Mass – The Great Confuso EP (2016)

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Blanck Mass – The Great Confuso EP
Label: Sacred Bones, 2016
Format: RSD Vinyl
Links: Discogs, Künstler
Genre: Techno, Electronica, Minimal

Der Kauf einer Veröffentlichung von Blanck Mass bietet immer wieder Überraschungen. So war sein Debütalbum wunderschöner Ambient, der Nachfolger dann verstörender und gerne auch sehr harter Techno. Dazwischen erblickte mit „The Great Confuso“ eine EP das Licht der Welt, die beide Pole etwas näher zusammenführte. 2016 erhielt man dank dem Record Store Day nun die Gelegenheit, die Musik auf orangem Vinyl zu kaufen, farblich passend zum Cover.

Wie es der Name schon sagt, dreht sich hier alles um das 18 Minuten lange Stück „The Great Confuso“. Unterteilt in drei Abschnitte bietet der klangliche Erguss nicht nur die harten und queren Beats, ausgefallenen Sprachsamples und düsteren Melodien, sondern aus Frequenzüberlastungen und wunderbare Melodien. Blanck Mass zieht hier alle Register seines Könnens und formt die Musik zu einem immer stärker werdenden Strom, zu einer Reise, zu einem Ritt. Nie werden Ideen zu oft repetiert, immer fliessen alle Gegensätze als neue Farbkreation gemeinsam über den Rand des Malkastens. Aber Achtung: Hinter den lustigen Tönen lauern aggressive Sequencer.

Auf der B-Seite erhält man mit „The Great Confuso“ noch drei Remixe zu „Dead Format“, „No Lite“ und „Detritus“ – die Sammlung und Familie um Blanck Mass wächst also in bester Verfassung weiter. Und somit macht man auch mit dieser Scheibe nichts falsch, denn hier erwarten einen viele Minuten voller hartem Techno, träumerischem Electronica und sogar Ambient-Ausschweifungen. So genial wie bei Blanck Mass fügen sich diese farbigen Vögel selten zusammen.

Anspieltipps:
The Great Confuso (Parts I, II, and III), No Lite (Genesis Breyer P-Orridge Dreamachine Remix)

Blanck Mass – Dumb Flesh (2015)

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Blanck Mass – Dumb Flesh
Label: Sacred Bones Records, 2015
Format: Doppelvinyl im Gatefold, mit Download
Links: Discogs, Künstler
Genre: Techno, Ambient

Moment mal, wo ist denn hier das ruhige Dahinfliessen von klaren Synthklängen? Die sanft pulsierenden Beats und klaren Melodien? „Dumb Flesh“ empfängt den Kenner von Blanck Mass verstörend und verwirrend, denn was einen hier erwartet, entspricht selten den Klangwelten vom Debütalbum. Blanck Mass, seines Zeichen die eine Hälfte von Fuck Buttons, lebt auf seinem neuen Album die wildesten und härtesten Techno-Fantasien aus, nur um am Schluss dann doch noch Versöhnung zu suchen.

War die erste Soloplatte eine wunderbare Ambientgeschichte, die dahin floss wie ein klarer Fluss, ist der Nachfolger nun das Gegenteil. Scharfkantiger Techno mit Beats, die in deine Wunden drücken und Eiter hervorschiessen lassen. „Dead Format“ prügelt Synths, Sequenzer und Stimmensamples in düsteren Tonlagen durch den Raum, zum Luftholen bleibt keine Zeit. Schon fast wünscht man sich den lavaartigen Beginn mit „Loam“ zurück, bei dem man noch dachte, die Scheibe läuft mit falscher Geschwindigkeit. Aber Benjamin John Power will nicht nur verstören, sondern versteckt die Schönheit der elektronischen Klänge gerne hinter solchen Ecken und Abgründen. Schon mit „No Lite“ kehren die bekannten Wände und Flächen zurück, werden aber mit tanzbaren Beats ergänzt. Die Musik von Blanck Mass erklimmt in schnellen Schritten ein neues Niveau und wird clubtauglich. Erstaunlich ist, wie viele Referenzen und Stilrichtungen der Künstler hier zu einem homogenen Sound mischen kann, ohne anzuecken. Egal ob er in den Wahnsinn absteigt und Freunde wie Amon Tobin grüsst, den IDM tangiert und Clark die Hand schüttelt, oder dem düsteren Techno frönt wie Dettmann und andere Gestalten aus dem Berghain, „Dumb Flesh“ bleibt immer unverkennbar und trägt eine sichere Handschrift. Sicherlich, das Album ist kein süsses Werk voller Hits, sondern ein Stachelschwein, das dir vor der Nase rumtanzt. Aber genau darin liegt auch der Reiz, in all dieser Antihaltung Schönheit und Sinn zu entdecken. Lange suchen muss man nicht, ein offener Geist wird dafür aber empfohlen.

Mit seinem zweiten Album hat Blanck Mass meine Erwartungen zwar erfüllt, aber gleichzeitig auch zertrümmert. Hier erwartet einen keine Traumwelt, sondern eine wilde Nacht voller dreckiger Getränke. Wer das Vinyl kauft erhält auf der vierten Seite eine 20-minütige Ambient-Suite, die Wunden und Kratzer wieder schliessen. Aber irgendwie will man dies fast nicht mehr, wenn mal einmal von der dunklen Technoseite gekostet hat. Grossartig kaputt!

Anspieltipps:
Dead Format, No Lite, Cruel Sport