Jane Weaver – The Architect (2017)

Dass „The Architect“ nach dem Glanzpunkt auf dem Album „Modern Kosmology“ nun sogar noch ein eigenes Programm erhält und als kleine EP glänzen kann, das hat auf jeden Fall seine Richtigkeit. Jane Weaver, welche seit 20 Jahren die Welt von Liverpool aus mit ihrer krautigen Mischung aus Alternative Rock, Psychedelica und Electronica die Welt unterhält, hat mit diesem Song nämlich ein Kleinod geschrieben.

Pulsierende Synthies, perkussives Schlagzeugspiel und eine herrliche Gesangsmelodie – all dies wird mit dem hier platzierten Remix von Andy Votel sogar noch offensichtlicher. Der Künstler bläht das Lied von Jane Weaver nämlich auf über acht Minuten auf und labt sich an den instrumentalen Vorzüge dieses Tracks. Doch natürlich gibt es auf „The Architect“ auch neue Musik zu entdecken, wie es sich für eine Bonus-EP zu einem Album gehört.

Die zwei Stücke „Code“ und „Element“ verzichten zwar fast komplett auf Gesang, erscheinen aber wie eine schwerelose Sinnsuchung und gleiten durch Tag und Witterung. Jane Weaver hat mit „The Architect“ somit die instrumentale stärken des letzten Albums noch einmal neu betont und ein hübsches kleines Paket geschaffen. Ein Geschenk, das nicht nur ihre Fans erfreuen wird.

Anspieltipps:
The Architect, Code, Element

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

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