Hater – Red Blinders (2017)

Band: Hater
Album: Red Blinders
Genre: Dreampop / Indie

Label/Vertrieb: Fire
VÖ: 1. Dezember 2017
Webseite: Hater auf FB

Sanft und lieblich erklingt sie, die Stimme von Caroline Landahl – und leitet ohne Gefahren und Klippensprünge in die neuste EP der schwedischen Band Hater ein. Konträr zu ihrem Bandnamen haben die drei Jungs und die Frontfrau aber auch auf dieser Veröffentlichung keine brutalen Kinnhaken zu bieten, sondern Indie-Lieder in verträumtem Gewand. „Red Blinders“ lädt dazu ein, sich im Schal einzuwickeln und entspannt den Wintertee zu geniessen.

2016 gegründet, können die in Malmö ansässigen Künstler bereits ein vollwertiges Album und nun drei EPs vorweisen – ein beachtlicher Output in so kurzer Zeit. Aber Hater merkt man auch mit diesen vier neuen Liedern an, dass ihnen das Komponieren und Aufnehmen sehr leicht fallen muss. Denn ob man langsam zum Opener „Blushing“ schunkelt oder bei „Rest“ die Gitarre als Kopfkissen benutzt, alles wirkt ohne Müh und immer genau auf den Punkt gebracht.

Mit „Red Blinders“ landen Hater also einen Treffer im Jagdgebiet von Bands wie Alvvays, werden aber nie laut oder nervös. Somit ist diese EP zu jedem Takt herzerwärmend und angenehm – und bietet in den zuerst unscheinbaren Arrangements viel Schönheit. Mit ein paar verhuschten Blicke in die Achtziger und einer reduzierten Produktion ist dieses Paket am Ende von „Penthouse“ komplett und bereit für den Versand in eure Seelen.

Anspieltipps:
Blushing, Rest, Penthouse

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

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