Nothing More – The Stories We Tell Ourselves (2017)

Band: Nothing More
Album: The Stories We Tell Ourselves
Genre: Modern Metal / Alternative

Label/Vertrieb: Better Noise
VÖ: 15. September 2017
Webseite: nothingmore.net

Keine Angst, diese 18 Tracks auf „The Stories We Tell Ourselves“ sind nicht alles lange Lieder. Nothing More spielen auf ihrem fünften Album mit der Wechselwirkung von kurzen Zwischenspielen und wilden Alternative Metal-Songs. Die Band aus Amerika war aber schon immer dafür bekannt, sich nie mit wenig zufrieden zu geben – auch bei sich selber. Somit touren die Texaner unermüdlich und kitzeln auch aus ihren Ideen die Formvollendung heraus. So sind auch die Texte eine grosse Reise durch unsere Unsicherheiten und dienen dazu, diese zu überstehen.

Nothing More haben sich aber trotz diesen grossen Vorsätzen und dem thematischen Bogen kein Konzeptalbum aufgehalst, das selber unter der Last zusammenbricht. Vielmehr wirkt die Band auf „The Stories We Tell Ourselves“ extrem vital und lustvoll. Geschickt werden Blasts und wilde Riffgewitter auf zärtlich aufgezogene Melodien gelegt und alles mit einer modernen und effektvollen Produktion veredelt. Die Beats dürfen pochen, die Stimme von Jonny Hawkins multipel auf uns zuschreiten und Lieder wie „Don’t Stop“ vor Kraft fast explodieren. Wären Incubus härter, dann würden ihre Platten so klingen.

Im Gegensatz zu anderen Bands haben sich Nothing More aber noch nie ausgeruht und zeigen auch auf „The Stories We Tell Ourselves“, dass moderner Metal viele Spielereien aushält und man die Grenzen zwischen alternativem Rock und härteren Gangarten komplett sprengen kann. Und wem alles etwas zu viel wird, der kann sich mit Stücken wie „Still In Love“ gleich wieder abkühlen und wieder gestärkt in die letzte Runde starten. Und auch wenn wahren Metalheads dies alles etwas zu stark im Mainstream schwimmt, der Band zuzuhören macht immer viel Freude.

Anspieltipps:
Don’t Stop, Still In Love,

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

 

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