Ephedra – Can‘-Ka No Rey (2017)

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Ephedra – Can‘-Ka No Rey 
Label: Argonauta Records
Format: Download
Links: Facebook, Band
Genre: Stoner-Rock

2016 nahm ich die Herausforderung an und las mich durch den kompletten „The Dark Tower“-Zyklus von Stephen King, was leider in einer mittelgrossen Enttäuschung endete. Im Gegensatz zu dem literarischen Riesending ist das zweite Album der Zofinger Stoner-Rock Band Ephedra aber eine Angelegenheit voller positiver Erlebnisse. Auch wenn sich der Name „Can‘-Ka No Rey“ von der Geographie des dunklen Turms ableitet. Diese triste und oft zerstörte Welt passt aber auch perfekt zu den instrumental gehaltenen Songs der Gruppe, wirbeln diese doch gern Staub auf.

Drei Jahre nach dem selbstbetitelten Debüt wagen sich Ephedra erneut an die lauten und schweisstreibenden Tracks des dreckigen und rifflastigen Rock. Und diese Form steht ihnen einfach unwiderstehlich gut – legen sie doch bereits mit dem ersten Lied „Vicious Circle“ eine Reise aus leisen und wilden Passagen vor, welche sich während sieben Minuten entfalten darf. Nicht immer bleiben den Mannen aber so verschachtelt, gerne wird auch ohne Kompromisse losgespielt. Lieder wie „Mother Stone“ oder „Happy Threesome“ schreien förmlich nach einem Konzert und Bier und schmeissen mit Gitarrenspuren nur so um sich. Dass Ephedra auch filigran ihr Gebiet erweitern, zeigt sich mit dem akustisch untermalten „Moonshiner“, mit zwei Gitarren und der druckvollen Rhythmusfraktion füllen sie auch dann die Luft mit wunderbaren Schwingungen.

Man spürt mit jedem Klang und jeder Note auf „Can‘-Ka No Rey“, dass sich Ephedra für unzählige Stunden in den Proberaum zurückgezogen und die Zeit seit der letzten Veröffentlichung mehr als gut genutzt haben. Mit dieser Scheibe steht jedem Freund der schmissigen und instrumental und auch etwas psychedelisch gehaltenen Rockmusik ein Prachtexemplar bereit. Ob man nun Männern in Schwarz nachjagt oder ewige Freundschaften schliesst, passende Songs bietet diese Platte immer.

Anspieltipps:
Mother Stone, Metamorphosis Calypso, Moonshiner

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

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