Artlu Bubble & The Dead Animal Gang – Holidays on Fruit Jelly Island (2017)

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Artlu Bubble & The Dead Animal Gang – Holidays on Fruit Jelly Island
Label: Irascible, 2017
Format: Download
Links: Facebook, Band
Genre: Psychedelic Rock, Pop

„Come, Come, Come“, dieser Aufforderung kann man nicht widerstehen – und somit nimmt man die Füsse in die Hände und schreitet den fröhlichen Menschen hinterher, die mit ihren Rasseln und Gitarren musizieren und freudig jauchzen. Die Blumen unter deinen Sohlen stehen unbeschadet wieder auf, die Schmetterlinge werfen dir honigsüsse Küsse zu. Ja doch, Herr Hofmann hat einen tollen Stoff gefunden. Oder liegt es doch an der Musik von Artlu Bubble & The Dead Animal Gang? Die Gruppe aus Bern zeigt nämlich mit ihrem zweiten Album, dass Kitchen-Folk auch wunderbar in ausgeflippten Psychedelic Rock abdriften darf.

„Holidays on Fruit Jelly Island“ will ungezwungen Freude bereiten und macht dabei alles richtig. Es beginnt mit dem hübsch gezeichneten Cover, geht über zu den verrückten Liedertiteln und endet bei den aussergewöhnlichen Texten. All dies wird durch die lockende und lockere Musik zusammengehalten, Artlu Bubble & The Dead Animal Gang lassen die Gitarren schwirren und beleben mit ihren Instrumenten vergangene Jahrzehnte. Plötzlich scheint die Welt der Hippies wieder zum Greifen nah, dank der modernen Produktion und der vielen effektvollen Einfälle wirken Lieder wie „Helios Father“ oder die süchtig machende Single „Flower Pot Man“ aber nie verstaubt.

Artlu Bubble & The Dead Animal Gang zeigen mit ihrem Werk, dass in der Musik der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Egal ob man sich nun wie ein kleines Kind über Geschichten wie „The Lumberjack And The Tale Of The Turtle“ freut oder langsam zu „Somewhere In A Carrot Field“ in den Soundwellen abdriftet – hier sind alle willkommen. Und wenn dann Cello, Trompete und halbe Orchester vorbeischauen, ist das Dorffest gerettet und die Ferien auf der Insel perfekt.

Anspieltipps:
Flower Pot Man, Helios Father, Somewhere In A Carrot Field

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

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