The Souls – Eyes Closed (2016)

The Souls - Eyes Closed

The Souls – Eyes Closed
Label: Deepdive Records, 2016
Format: Download
Links: Facebook, Band
Genre: Pop

Schöne Musik bringt einen oft dazu, die Augen zu schliessen und Lieder ohne die optischen Ablenkungen der Umwelt zu geniessen. Man taucht in Gedanken durch die Melodien und Kompositionen – ein Zustand, den die Thuner Band The Souls auf ihrem passend betitelten Album „Eyes Closed“ an mehreren Stellen erreichen. Früher unter dem Namen Undiscovered Soul unterwegs, haben sich die Mannen für ihr erstes Album dazu entschieden, ihre Bezeichnung zu kürzen. In der Musik findet man dafür umso mehr Schichten und Möglichkeiten.

The Souls sind im eigentlichen Sinne eine Pop-Band, vermögen ihre Lieder doch sofort zu packen und schier sofort singt man bei den Refrains mit. Dank Sänger Jay Messerli und seiner kräftigen Stimme ist dies kein Wunder, „Eyes Closed“ lebt aber gleichwohl von tollen Melodien. Gleich zwei Gitarristen und ein Keyboarder schieben sich gegenseitig die Ideen zu und lassen Stücke wie „Run Baby Run“ auf eine enorme Grösse anwachsen. Frech holt sich die Gruppe das Beste aus Country, Rock und den süsslichen Gebiete der Balladen.

Gegen Ende von „Eyes Closed“ häufen sich die zartbesaiteten Szenen zwar ein wenig, doch über diese schaut man aus den Turmfenster bei „Cry“ und Kollegen gerne hinweg. Sicherlich gewinnt man hiermit keine Medaille für Revolutionen, doch Pop in solch guter Ausführung macht immer Freude. Mit der satten Produktion und der grossen Spielfreude wissen The Souls genau, wie man modern und frisch klingen kann. Egal ob Thun oder Paris, die grossen Gefühle und die Liebe zur Welt haben überall ihre Berechtigung.

Anspieltipps:
Run Baby Run, Cry, Fighting In The Moonlight

Dieser Text erschien zuerst bei Artnoir.

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