Dream The Electric Sleep ‎– Beneath The Dark Wide Sky (2016)

Dream The Electric Sleep – Beneath the Dark Wide Sky

Dream The Electric Sleep ‎– Beneath The Dark Wide Sky
Label: Mutiny Records, 2016
Format: Download
Links: Discogs, Band
Genre: Prog, Shoegaze, Post-Rock

Es begann bereits auf dem ersten Album mit „This Is This“ – die perfekte Vermengung des melodiösen Pathos und der harten Gitarrenwände. Mit ihrem dritten Album „Beneath The Dark Wide Sky“ haben Dream The Electric Sleep aber nun endlich ein Album erschaffen, das homogen auftritt und vom ersten bis zum letzten Lied gleich stark begeistert. Die Band aus den USA welche als Trio daherkommt sperrt sich aber zugleich einmal der Kategorisierung und überrascht mit einem Element, das zu wenige Musikgruppen bieten: Ein komplett eigene Stilmischung – unverkennbar und selten gehört.

„Beneath The Dark Wide Sky“ gibt sich nämlich nicht damit zufrieden, ausufernde Gitarrenkonstrukte zu stemmen und damit Progfreunde glücklich zu machen. Nein, Dream The Electric Sleep zeigen ihr Talent in einer fantastischen Mischung aus Shoegaze-Effektgewitter, dem hohen Produktionsstandard des Progressive Rock, wuchtige Instrumentenschichtung von Post-Rock und den herrlichen Gesangsmelodien mit viel 80er-Pathos. Dank diesen Zutaten entsteht eine völlig neue Welt und die meisten Lieder sind bereits beim ersten Durchgang neue Lieblinge. „Let The Light Flood In“ hat sogar Ohrwurmqualitäten und überzeugt auch Popkuschler. Mit Stücken wie „We Who Blackout The Sun“ zeigt die Band instrumental, dass ihnen Long Distance Calling und co nichts vormachen können.

Satt und druckvoll, voluminöses Schlagzeugspiel und tausende von Gitarren-Überraschungen – all dies macht aus „Beneath The Dark Wide Sky“ ein wirklich tolles Album. Dream The Electric Sleep verdienen es, endlich aus ihrem Geheimtipp-Status zu entfliehen und geben sich musikalisch auch beste Mühe, dass dies bald geschieht. Ein Must-Have für alle Leute, die das Schönste aus allen Genrewelten möchten – zubereitet mit viel Fingerspitzengefühl und einer akustischen Welteroberung. Mitsinglust garantiert.

Anspieltipps:
Let The Light Flood In, Culling The Herd, Headlights

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