Media Monday #252

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Aprilwetter vom feinsten, Jobwechsel vom angenehmsten und bald das Moderartkonzert. Die letzte Woche im Monat verspricht einiges. Hier ein paar Gedanken an vorherige Tage, geleitet vom Medienjournal.

1. Die Geschlechterrollen in Hollywood-Filmen ist ja meist immer noch total sexistisch und ungerecht dargestellt. Sicherlich gibt es doch immer mehr Filme mit „starken“ Frauen in der Hauptrolle, doch auch da werden oft die billigsten Klischees bemüht. Schade, dass vor allem hinter den Kulissen die Mitstreiterinnen in Hollywood immer noch belächelt werden.

2. Das rasche Ende von „The Cabin In The Woods“ wird der Sache nicht annähernd gerecht, denn der Film ist genau dann am unterhaltsamsten, wenn er alle Schleusen öffnet und in das Chaos abdriftet. Vielleicht hätte man den Fokus ein klein Wenig verschieben können. Immerhin darf – die sonst sträflich übersehene – Kristen Connolly glänzen. Vor allem in Blut.

3. Ich trauere ja immer noch den grossartigen und unerreichten Momenten in „30 Rock“ nach, immerhin bietet die zweite Staffel von „Unbreakable Kimmy Schmidt“ ähnlichen Humur und groteske Szenarien. Und Ellie Kemper zuzusehen macht einfach Spass.

4. Der Film „XY“ hätte gerne fortgesetzt werden können, denn diesen Satz wird man vor mir wohl selten zu hören kriegen. Innovation und Original ist immer besser als ein laues aufkochen bekannter Suppen.

5. Die Ausstellung „Oltremai“ von Lorenzo Mattotti am Fumetto war ein überraschend großartige Präsentation, weil dieser Graphic Novel nicht nur in seiner Gänze im Luzerner Kunstmuseum präsentiert, sondern auch mit passender Musik untermalt wurde. So tauchte man nicht nur visuell in die Geschichte ein, sondern auch akustisch. Faszinierend dieses Werk.

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6. Netflix hat mich dazu verleitet, die Dokumentation „Beltracchi: Die Kunst des Fälschens“ anzuschauen – und dabei dem Kunstfälscher und Maler Wolfgang Beltracchi als Menschen ganz nahe zu kommen. Der Mann wirkt schon fast wie eine Karrikatur seines eigenen Charakters und ist deshalb extrem amüsant. Wenn ich real mit ihm diskutieren würde, brächte mich seine Überheblichkeit wohl zur Weissglut. Aber Talent und Mut hat der Mann auf jeden Fall.

7. Zuletzt habe ich mich wie ein kleines Kind über die wunderbare Ausstellung von SEICO am Fumetto gefreut – und das war genau so faszinierend wie toll, weil das Kollektiv eine gesamte kleine Firma mit Werkstatt und Büro aus Karton hergestellt hat. Hier das Beispiel des Arbeitstisches. Jawohl, alles ist aus Papier und Karton. Genial oder?

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