Media Monday #251

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Hoffen wir jetzt bereits auf die 500? Wie auch immer, nach den Festlichkeiten geht es beim Medienjournal gewohnt weiter. Von meiner Seite mit kleiner Verspätung, weilte ich doch für ein paar Tage in Berlin.

1. Enttäuschung drückt nicht annähernd aus, was ich empfand, als ich in Berlin im Lego Store stand und all diese wunderschönen „Star Wars“-Sets betrachtete – und dann doch mit leeren Händen den Laden verliess. Was man nicht alles für die Vernunft macht.

2. Wenn andere so über Vinyl reden, dann höre ich meist gespannt zu. Auch bei diesem netten Kurzbericht über den Record Store Day von RBB sieht man liebe Menschen und das freudige Glänzen in den Augen. Man sieht mich übrigens ganz kurz beim furchtlosen Suchen nach Schätzen.

3. Manchmal fragt man sich ja, was die Verantwortlichen sich bei der Auswahl der Filmtitel denken, wie etwa bei „Miss You Already“, der in Deutschland wunderschön und prägnant mit „Im Himmel trägt man hohe Schuhe“ übersetzt wurde. Ja klar, weil ein Film der eher weibliches Publikum anspricht, muss ja mit Mode in Verbindung gebracht werden. Auch wenn dies dem eigentlich Inhalt komplett vorbei zielt und nun nach einem doofen Groschenroman klingt.

4. Bei historischen Stoffen werde ich meist nicht sehr aufgeregt. Doch zu erfahren, was die Muster und Farben auf den handgeknüpften Teppichen des Berber-Volkes in Marokko bedeuten, das war schon sehr spannend. Der Museumsführer machte daraus dann auch gleich ein kleines Quiz, meine Freundin und ich schlugen uns nicht einmal so schlecht.

5. Vom Set-Design her sind die klassischen James Bond Filme ja immer noch grossartig und wegweisend. Ken Adam war ein Visionär und schuf architektonische Meisterleistungen.

Ken_Adam_-_Conference_Room

6. Eines der wohl meistbemühten Klischees ist es ja wohl, dass man als Tourist immer nur den bekannten Markenketten und Fast Food Restaurants hinterher rennt. So war es ein wunderbar schlimmes Bild, am Alexanderplatz Leute mit Primark-Taschen aus dem Vapiano kommen zu sehen. Da gehe ich lieber in kleine Geschäfte und tolle Restaurants in Nebenstrassen.

7. Zuletzt habe ich vor der Reise nach Berlin „Snowpiercer“ geschaut und das war genau so wie ich es mir erhofft hatte, weil der Film sich nicht nur neben den Genrekonventionen bewegt, sondern aufzeigt, dass Comicverfilmungen anders aussehen können. Und gewisse Schauspielerinnen laufen echt zu Höchstform auf.

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3 Kommentare

  1. Ich würde niemals mit leeren Händen aus einem Lego Store raus gehen 😀
    Snowpiercer war echt geil… nur das Ende, da brauchte man Verstand für 😉

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