Media Monday #247

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Frühling, bist du jetzt dann wirklich da? Füll diese Fragen mit Sonne und Freizeit in der Natur. Der Medienjournal macht’s vor.

1. Ob fiktiver oder realer Ort, einmal den Schuppen aus „Room“ zu besuchen, wäre absoluter Horror. Ich hasse enge Räume, aus denen ich mich nicht freiwillig entfernen kann. Der Film jedoch ist grossartig und emotional mitreissend. Schade nur, dass William H. Macy so wenige Minuten dabei ist.

2. Fernab des Media Monday gefällt mir die Blog-Aktion „Liebster Award“. Da kann man herrlich merkwürdige Fragebögen beantworten und andere Blog-Schreiber dazu zwingen, seine eigenen Ergüsse tiefgründig zu analysieren. Leider jedoch verpasse ich wohl viele Nominationen, also nehmt es mir nicht übel sondern schreibt ein Kommentar und weist darauf hin. Und wenn nicht, dann nominiert mich gefälligst.

3. Michael Shannon hätte ich ja länger schon den großen Durchbruch gewünscht, schließlich ist er einer der talentiertesten und besten Schauspieler der letzten Jahre. Seine Charakterdarstellungen sind immer extrem fesselnd, seine Präsenz hebt sogar Blockbuster-Gekrache wie „Man Of Steel“ auf eine neue Ebene.

4. Erstaunlich, wie wenig sich meine Begeisterung für gezeichnete Filme und Serien seit meinem Netflix-Wahn verändert hat, denn immerhin bietet der rote Riese eine Vielzahl solcher Produktionen. Doch leider war mein letzter Versuch mit „F Is For Family“ eher mittelmässig gut. Anstrengend laut, leider nicht wirklich lustig und voller Füllfiguren – da wäre mehr möglich gewesen.

5. Dem Franchise der „Young Adult“ Filme kann ich ja kaum noch etwas abgewinnen, denn nachdem sich „The Hunger Games“ selber immer weiter in die Lächerlichkeit brachte, folgen nun die noch schlechteren Abklatsche. Schön, dass die Studios hier einen weiteren Geldhaufen gefunden haben, der ohne Kreativität und Aufwand ausgenommen werden kann. Scheinbar besitzen Teenager ja keinen Anspruch, denken die Macher dahinter zumindest. So ein Verhalten ist einfach nur scheisse.

6. Lange hat mich kein Film mehr so von den Socken gehauen wie die Geschichtensammlung „Black Mirror“. Mit viel Ideenreichtum und kritischem Blick in die Zukunft gehen die Macher das komplexe Thema Mensch und Technologie an. Wie schnell wir uns selber auf falsche Wege bringen könnten wusste nicht nur George Orwell. Netflix will die Sendung 2016 mit zwölf neuen Folgen erweitern, ich hoffe nur, dass dies nicht etwas zu viel ist. Bisher funktionierten drei Folgen pro Staffel wunderbar.

7. Zuletzt habe ich mit der zweiten Staffel von „Daredevil“ begonnen und das war erstaunlich brutal und hart, weil mit dem Punisher nun eine der gnadenlosesten Figuren von Marvel aufs Spielfeld zurück gekehrt ist. Wie gewohnt, bieten die neuen Folgen aber auch wieder wunderbar menschliche Momente, tolle Dialoge und beste TV-Unterhaltung.

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5 Kommentare

  1. Daredevil wird heute Abend angefangen, schlißelich hört man ja überall nur lobende Worte. Hätte ichnicht gedacht, dass Bernthal so zu rocken scheint.
    Michael Shannon ist super, auch wenn ich seine Ausstrahlung oft als unangenehm empfinde. Hat aber auch was für sich.

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