Media Monday #242

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Film, TV, Buch, Musik – alles findet sich ein in den Lückentexten des Medienjournals.

1. Die überzeugendste Storyline einer gesamten Serienstaffel haben für mich bis heute die dritte und vierte Season von „Babylon 5“. Wie sich die Charaktere entwickeln, Kriege geführt werden, kleine Schicksalsschläge verarbeitet und die Figuren so lebensecht dargestellt werden, das gab es selten. Besonders im platten Bereich der Sci-Fi. Dass darauf noch eine mediokre fünfte Staffel folgte, vergessen wir jetzt einfach mal.

2. „Lost River“ (das Regiedebüt von Ryan Gosling) ist vom künstlerischen Standpunkt her sicherlich toll, aber die eher schlechten Kritiken hielten mich bisher davon ab, den Film anzuschauen. Der Kauf der Bluray lohnt sich wohl nicht, somit muss ich warten, bis der Film beim roten Streaming-Anbieter verfügbar sein wird. Die Schauspieler wären ja sehr verlockend.

3. Einer der interessantesten Bösewichte wird scheinbar Oswald Cobblepot in „Gotham“. Obwohl ich bei Folge 8 der ersten Staffel hänge, geht von dieser Figur der meiste Wahnsinn und die grosse Unberechenbarkeit aus. Obwohl die Serie oft in den Topf des Trash fällt, weiss der Pinguin immer wieder zu unterhalten.

4. Meine Faszination für Musikmagazine hat stark nachgelassen, seit ich selber für das Onlinemagazin ArtNoir schreibe und mich nun als freischaffenden Musikjournalisten betiteln kann. Neue Musik erhalte ich für Kritiken oft direkt, Hintergründe zu den Bands via Presseinfos. Und die „Visions“ wird leider immer mittelmässiger, „Prog“ aus England dreht sich im Kreise. Na egal, wieder Geld gespart. Theoretisch.

5. Nachdem zweiten Schauen von „The Imposter“ bleibt die wahre (!) Geschichte über das Verschwinden eines Kindes, Identitätsdiebstahl und menschliche Abgründe weiterhin fesselnd und beängstigend. Präsentiert in einer packenden Mischung aus Spielfilm und Dokumentation, stilistisch durchdacht und zeitweise unfassbar absurd. Das echte Leben ist halt immer eine Spur verrückter als die Fiktion.

6. „H wie Habicht“ von Helen Macdonald hat mich als Buch ja durchaus gereizt, schließlich stach mir das hübsche Cover immer ins Auge, wenn ich eine Buchhandlung besuchte. Letzte Woche fand ich den Roman dann in der Stadtbibliothek und werde mich nun bald daran versuchen.

7. Zuletzt habe ich „Deadpool“ im Kino gesehen und das war @%&“(% geil , weil der Film als Antithese zum Gigantismus der Superheldenverfilmungen funktioniert, sich selber und das gesamte Genre aufs Korn nimmt, Ryan Reynolds für mich nun eine coole Sau ist, und beweist, dass lange Haare den meisten Frauen besser stehen. Und dies gleich ein paar Szenen später widerlegt. Total witzig, satirisch, böse und blutig, der perfekte Film für den Valentinstag.

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12 Kommentare

  1. Ach maaaan, du willst doch nur dass ich mit „Gotham“ anfange.
    Man ey, finde ich den Pinguin jetzt eigentlich nur heiß, weil ich weiß dass Pee Wee erneut seinen Vater spielen darf oder was geht da schon wieder bei mir ab? Life is hard.

  2. leider nimmt der Pinguin in der zweite Staffel stark ab, finde ich und wird vollends zum jammernden Muttersöhnchen degradiert. Naja, vielleicht fängt er sich noch, denn eigentlich fand ich den auch am coolsten in der Serie!
    Ich ahne schon, das Deadpool der Film wird, den alle hypen und ich schon deswegen nicht schaue. Ausserdem musste ich beim trailer nicht einmal lachen, geschweige denn grinsen … naja… so ist das halt 😉

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