Beatastic – 03 3003 03030 3 (2016)

beatastic_EP 3

Beatastic – 03 3003 03030 3
Label: No Label, 2016
Format: Download
Links: Bandcamp, Facebook
Genre: Shoegaze, Alternative, Indie

German below.

People are looking for patterns, repetition and closure everywhere and in everything . Thus quickly established an unwritten law that trilogies are to function like the following: Part 1 is the opening, the soft start. Part 2 is the collapse, everything is gloomy. Part 3 then the positive resolution and closes the circle. Beatastic from England do not care about such practices and slap us with „03 3003 03030 3“ , their third EP. A record that revels in the dark but still beautifully glistens.

As with its predecessors, the band mixed in these four songs meekness with earthly pressure and a foggy appearance. Nico plays with moods and motifs and dares to continue to loosen shoegaze with various genres. Whether with voluptuous melodies of Indie or the gruffness of the Alternative: In his hands everything will be connected to guitar tracks and be painted in dark red. „L’avenir“ starts the disc as long and huge wildling. The music seethes untamed, the piece rears up again and shines with effectively processed guitar tracks. In such moments Beatastic are fantastic, you formally into a world made out of sound. The lightness finds its way back to „03 3003 03030 3“ with the following songs. „Swallod By The Sands“ charmes with a chorus that invites you to sing along and with wonderful melodies.

With the final „The Code“ the musician gets even a bit laconic, calms down and seems to be at peace with himself. Thus Beatastic still form the conciliatory circle of a trilogy. The music no longer sounds like hot boiling lava, but like a river that flows steadily through the countryside. Whether yet another part of this EP series will follow is not clear, but the project has fully risen and „03 3003 03030 3″ would be a great finly. Perhaps the artist dares next to a larger project. Talent and ideas are plentiful.


Wir Menschen suchen überall und in allem Muster, Wiederholungen, Halt. Somit etablierte sich schnell ein ungeschriebenes Gesetz, dass Trilogien nach folgendem Muster funktionieren sollen: Teil 1 ist die Eröffnung, der sanfte Beginn. Teil 2 ist der Zusammenbruch, alles wird düster. Teil 3 dann die positive Auflösung und der runde Abschluss der Geschichte. Beatastic aus England pfeifen aber auf solche Gepflogenheiten und knallen uns mit „03 3003 03030 3“ eine dritte EP rein, die in der Dunkelheit schwelgt – aber trotzdem wunderschön glitzert.

Wie schon bei den Vorgängern mischt die Band auch bei diesen weiteren fünf Liedern Sanftmütigkeit mit Druck und Nebel. Nico spielt mit Stimmungen und Motiven und wagt es weiterhin, den Shoegaze mit diversen Genres aufzulockern. Egal, ob mit schwelgerischen Melodien des Indie oder der Ruppigkeit des Alternative: Unter seinen Händen wird alles mit Gitarrenspuren verbunden und dunkelrot angemalt. „L’avenir“ startet die Scheibe als langer und riesengross wirkender Wildling. Die Musik brodelt ungezähmt, das Stück bäumt sich immer wieder auf und glänzt mit den effektvoll bearbeiteten Gitarrenspuren. In solchen Momenten funktionieren Beatastic fantastisch, man versinkt förmlich in der Klangwelt. Die Leichtigkeit findet aber mit den folgenden Liedern wieder nach „03 3003 03030 3“ zurück. So bezirzt „Swallod By The Sands“ mit einem Refrain, der zum mitsingen einlädt und mit einer wunderbaren Melodienführung.

Mit dem abschliessenden „The Code“ wird der Musiker gar lakonisch, beruhigt und scheint mit sich im Reinen zu sein. Somit formen Beatastic doch noch den versöhnlichen Kreis einer Trilogie. Die Musik klingt nicht mehr wie heiss brodelnde Lava, sondern wie ein Fluss, der stetig durch die Landschaft fliesst. Ob noch ein weiterer Teil dieser EP-Reihe folgen wird kann man nicht sagen, das Projekt ist aber vollends aufgegangen und würde hier einen tollen Schlusspunkt finden. Vielleicht wagt sich der Künstler als nächstes an einen grösseren Wurf. Talent und Ideen sind genügend vorhanden.

Anspieltipps:
L’avenir, Swallowed By The Sands, The Code

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