Media Monday #237

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Schon ist das Jahr wieder zwei Lückentexte vom Medienjournal alt.

1. Für einen entspannten Filmeabend hab ich mir in letzter Zeit so einige Filme auf Netflix gegönnt, die schon lange in meiner Liste lauerten. Dabei hab ich festgestellt, dass der Streaminganbieter die Wertungen ziemlich passend für mich vorschlägt. Entweder schau ich nun zu viel oder ich bin sehr durchschaubar. Beides klingt irgendwie nicht so super.

2. Das Konzertjahr 2016 fing gar nicht mal so stark an, mittlerweile bin ich aber froh, mir selber eine Pause gegönnt zu haben. Nachdem ich 2015 68 Konzerte besucht habe (Rechungsweise: 1 Festivaltag = 1 Konzert), war diese Pause bestimmt nötig. Spätestens am 19.01.16 geht es dann aber mit frischer Energie wieder weiter. Und einige Highlights sind jetzt schon gebucht: Ellie Goulding in Barcelona, Muse und Schiller in Zürich und Marillion an meinem Geburtstag in Berlin. Yay!

3. Die wohl coolste Gastrolle in einer Serie einem Film hatte David Bowie in „The Prestige“, und sonst bei all seinen Auftritten. Der Mensch war ein scheinender Stern, eine Quelle an unendlicher Kreativität und ein Genie. Und jetzt, wenige Tage nach der Veröffentlichung von „Blackstar“ und seinem 69. Geburtstag schweigt seine Stimme für immer. Bitte nicht, so etwas will ich nicht erleben müssen. 😦

4. „Zombieland“ nimmt das Genre der Zombiethriller so gepflegt aufs Korn, dass man praktisch im Sekundentakt lachen und klatschen muss. Jedes Klischee wird umgangen und entlarvt, die Figuren sind wunderbar atypisch und herrlich durchgedreht. Und dann noch Bill Murray als sich selber? Wundervoll.

5. Es war längst überfällig, dass die Bilder in den Filmen wieder ausdrucksstärker werden. Die Kameraarbeit, Bildkomposition und Ausführung in „The Revenant“ hat mich darum einfach nur umgehauen. Wie da mit rein echten Licht gearbeitet, die Natur eingefangen und zelebriert wurde, erinnerte mich sogar an die Meditationen eines Terence Malick.

6. „A Brief History Of Seven Killings“ konnte ich kaum noch aus der Hand legen, denn das Monsterwerk von Marlon James offenbart unter der Komplexheit eine tiefe und reife Beobachtung von Jamaica. Die Handlung spannt sich mit über 70 Figuren über drei Jahrzehnte und der Autor spielt absolut grandios mit Dialekten und Sprachen. Wuchtig und nicht immer einfach, aber fesselnd und absorbierend. Zu Recht wurde das Buch mehrfach ausgezeichnet, schon jetzt ist es ein Klassiker. Mehr dazu auf Goodreads.

7. Zuletzt habe ich „Mud“ gesehen und das war ein wunderbarer Film, weil die Mischung aus „Coming Of Age“ Drama und Charakterstudie mit Krimi wunderbar rund aufgeht. Die Bilder der heissen Südstaaten-Landschaften sind wunderschön, die Schauspieler saustark. Allen voran natürlich Matthew McConaughey, der hier schon wieder beweisst, dass er zu den Besten gehört.

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