Media Monday #214

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Und hier ist er wieder, der wöchentliche Medien-Fragebogen. Bereits zum zweiten Mal mache ich nun mit und präsentiere euch heute folgende Antworten zu den Lückentexten:

1. Inspiriert von heute: Was war euer Nerven aufreibendstes, schlimmstes, ärgerlichstes Blog-Erlebnis?
Mein Blogerleben ist noch frisch und darum eher frei von ärgerlichen Erlebnissen. Mühsam ist teilweise nur, Beiträge unterwegs via Smartphone zu bearbeiten. Da ich sowieso ein etwas hilfloser und ungeschicklicher Mensch in Bezug zur Technik bin, wird das meist zu einem unbeholfenen Gehversuch mit vielen Fluchwörtern. Am PC funktioniert der Editor zum Glück besser.

2. Am meisten enttäuschendes Filmfinale für mich war ja fast jedes von Steven Spielberg, weil er meist die gute Vorbereitung seiner Filme mit einem zu kitschigen und versöhnlichen Ende zerstört. Man denke nur an das weit hergeholte Ende von „A.I.“, den schwachsinnigen Abschluss von „Jurassic Park: The Lost World“ in der Stadt, oder das unerträgliche Happy End von „Krieg der Welten“. Versteht mich nicht falsch, ich hab seine Filme immer gemocht. Der Mann erschuf ein Zauber mit den Bildern wie selten einer. Aber der Genuss wird doch zu sehr von diesem Manko getrübt, dass ich mich noch auf neue Filme von ihm freue.

3. Interpretationen von Untoten gab es ja schon in jeglicher Coleur, ob jetzt von Zombies, Vampiren oder sonst etwas die Rede ist. Die mir liebste Auslegung/Darstellung ist und bleibt allerdings die eher klassische mit Stil, denn Zombies die schleichen („Night Of The Living Dead“) oder Vampire die Manieren besitzen sind einfach toll. Obwohl, wenn wir schon von Vampiren sprechen muss ich gleich wieder an „True Blood“ denken. So eine Verkörperung ist mir doch auch sehr recht.

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4. Müsste ich einen Lieblingsautor oder -schriftsteller benennen, es wäre wohl Dennis Lehane. Interessanterweise habe ich den Herrn ja durch die Verfilmung von „Mystic River“ kennen gelernt, ein Film der heute noch an der Spitze meiner Favoriten steht. Mit dem lesen von „Shutter Island“ und „Coronado“ wurde ich süchtig. Selten vermag es ein Autor so gut, seinen Figuren glaubhaft leben und Persönlichkeit einzuhauchen, und das Leben so ungeschminkt aufzuzeigen. Danke der Kenzie-Gennaro Reihe und neu auch dem Epos über die Familie Coughlin, darf man sich glücklicherweise immer wieder in die Welten der Figuren transportieren lassen und mit ihnen leiden und leben. Enttäuscht hat mich bisher nur „The Drop“, was aber an seiner Natur lag. Eine Drehbuchadaption funktioniert einfach nicht so gut wie ein langsam entwickelter Roman.

5. Es wäre der absolute Traum, in einer Welt zu leben, in der es ausgeglichener und gerechter zu und her geht. Doch leider ist dieser Weg noch ein weiter und beschwerlicher. In einer Fantasie- oder Filmwelt habe ich meine Jahre aber noch nie verbringen wollen.

6. Filmische Satiren sind wichtig und hoffentlich noch lange bitterbös und beissend. Heutzutage ist es leider oft so, dass Satire eher mit Beleidigungen und kindlichem Humor verwechselt wird. Wobei ich als Schweizer sagen muss, dass besonders unser Volk Satire überhaupt nicht versteht und umsetzen kann. Schliesslich will man ja niemanden kränken oder verletzen.

7. Zuletzt habe ich die Ausstellung „Oh Yeah“ in Bern besucht und das war sehr interessant und unterhaltsam, weil es mit wenigen Mitteln die Geschichte der Popmusik in der Schweiz erzählte. Mehr dazu bald hier in diesem Theater.

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6 Kommentare

  1. Ha, da schick ich gleich mal Grüße aus Zug rüber 😀

    Als Neuzugang ist mir die ausgeprägte Höflichkeit hier auch schon aufgefallen. Ich dachte ja, ich hätte da in London von den Briten gelernt wie das läuft, aber irgendwie isses hier nochmal eine Spur anders.

    Bei True Blood geh ich mit, Eric Northman ist der perfekte moderne Vampir gewesen. Hach 😀

    1. Na dann ein Gruss zurück aus Zofingen 😀

      Ich würde dies weniger als Höflichkeit, sondern mehr als gestelltes Verhalten verurteilen. Schliesslich meckert man dauernd über Personen und Umstände, möchte dies aber auf keinen Fall offen zeigen. Sonst denkt ja vielleicht jemand noch schlecht über einem selber…

      Ja der ist echt super! Nur schade, verliert die Serie sehr schnell sehr viel Qualität. Aber immerhin stimmen die optischen Schauwerte. 😉

      1. Die siebte Staffel True Blood hat mir auch ein nachhaltiges Trauma beschert. Wöchentliche Recaps verkamen zur Folter, und kürzlich landete sie (immerhin selbst ausgesucht) auf dem Schreibtisch um nochmal rezensiert zu werden. Ich glaub ich werde sie als „schlimmstes Serienfinale ever“ einrahmen.

        Das ist natürlich möglich, also dass es gestellt ist. Ich muss auch gestehen dass ich da schon manchmal Probleme mit hab, ich scheine dann in das Bild des „fiesen und direkten Deutschen“ zu fallen 😀

        1. Hilfe, und ich bin noch nicht einmal in der siebten Staffel angelangt. ^^
          Ja diese tollen Vorurteile und Einstellungen gegenüber unseren Nachbarländern sind schon toll. -.-

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