Live: Traktorkestar, Kiff Aarau 14-04-26

Traktorkestar_Kiff

Traktorkestar, Support: Šuma Čovjek Orkestar
Samstag 26.04.2014
Kiff, Aarau

Normalerweise besuche ich Konzerte einer Bands nur selten so kurz nacheinander. Dass ich aber Traktorkestar schon einen Monat seit dem Auftritt im Ochsen in Zofingen wieder anschaue hat mehrere Gründe. Die Band ist super, das ist offensichtlich. Ihre tolle Balkanmusik packt live jeden und bringt alle zum tanzen. Dies ist zugleich auch Grund Nummer zwei. So ist das Konzert eher eine grosse Party; Alkohol, Musik, Schweiss, Glück. Ergänzt wurde dies im Kiff mit der Šuma Čovjek Orkestar und dem DJ No Sikiriki, eine fette Sause unter dem Banner des B-Ekspress. Wunderbar auch die Lokalität selber. Das Kiff ist geräumig, bietet einen Konzertsaal, ein Foyer und ein Fumoir mit Bar und Tischfussball, die Besucher immer sehr nett und gut gelaunt. Ein wahrlich tanzbarer Ort in dem Balkanstimmung sehr gut reinpasst. Begrüsst wurde man vom Team auch gleich mit einem Shot šljivovica, das macht die Beine locker und heitert auf.

Die Meute komplett aufzuheizen vermögen Šuma Čovjek Orkestar sehr gut. Ihre Musik hob sich gut von Traktorstar ab, besteht die Band schliesslich aus einer normalen Rockformation (Schlagzeug, Gitarre, Bass und Sänger) und wird mit Keyboards und drei Bläsern ergänzt. Treibende Beats und Basslinien, tolle Melodien, mitreissende Solis und der charismatische Ivica Petrusic am Mikrofon ergeben eine brodelnde Mischung und packen dich bei den Schultern. Die Musik des Balkans wird somit neu interpretiert und auf eigene Art und Weise dargeboten. Echt toll.

Traktorkestar trumpften im Anschluss an die Vorband voll auf. Die Tour zum aktuellen Album (welche im Ochsen gestartet wurde) ist nun weiter fortgeschritten, die Musiker sind noch besser aufeinander eingespielt und Programm mit Gästen und weiteren Songs ergänzt. Die Band konnte sich auf der grossen Kiff-Bühne ausbreiten und brachte den Saal zum kochen. Für mich ein echtes Highlight waren die Songs mit Gastsängerin Tanja Makridis. Sie hat eine unglaublich gute Stimme und brachte auflockernde Farbtupfer in die sonst instrumentale Musik der Band, Goran Smitran begleitete die Songs mit seinem Akkordeon. Man spürte sehr gut, dass die Band weiterhin Spass an ihrer Musik hat und sich die Musiker gegenseitig zu Höchstleistungen anstacheln. Jeder will sein Solo perfektionieren und zusammen die Zuschauer weg hauen. Mission eindeutig erfüllt!

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